Künstler A-Z

Die Kunstsammlung Schmelzle hat ihren Schwerpunkt auf deutscher Malerei von den Altmeistern der frühen Neuzeit bis zur Kunst der Gegenwart. Unsere Sammlung umfasst Kunstwerke der hier aufgezählten Künstler. Sofern Künstlernamen verlinkt sind, haben wir zu ihnen recherchiert und können weiterführende Informationen zu Leben, Werk und Marktwert der entsprechenden Künstler anbieten.


M. Auftau
(* 1967) war in den 1980er und 1990er Jahren als Musiker und Performance-Künstler aktiv. (discogs)

Hans Baumann (2. Hälfte 20. Jhd.)

Mieze Bender (1. Hälfte 20. Jhd.)

Walter Bender (1906-1989) war Bergmann, später Arbeiter bei der Eisenbahn und Lackierer aus Schriesheim. Er wollte schon als junger Mann Künstler werden, konnte sich aber erst in gesetztem Alter der Kunst widmen.

Felix Billing (1. Hälfte 20. Jhd.)

Joseph Bohn (1. Hälfte 20. Jhd.), Maler aus Hettenleidelheim in der Pfalz.

Renato Bontempi (1896-1988), ausgebildet in Lucca und tätig in Mailand, malte anfangs realistische Bilder, wandte sich nach dem Zweiten Weltkrieg aber immer mehr der Abstraktion zu. (artnet)

Michael Borbely (* 1923), studierte an den Akademien Klausenberg und Stuttgart und zählt zu den bedeutenden Pferdemalern des 20. Jahrhunderts. Neben vielen Pferdeköpfen schuf er auch vielfigurige Genrebilder mit Jagd-, Schlitten- oder oder Pusztaszenen. (artprice)

Mathias Bozó (* 1970) ist Berufsmusiker und beteiligte sich an unzähligen Festivals und Kunstaktionen, für die gelegentlich auch Zeichnungen und Gemälde entstanden. (discogs)

F. Brentner, Porträtminiaturist im Stil der Münchner Malerschule.

Lucas Cranach (1472-1553), kursächsischer Hofmaler, Weggefährte und Porträtist Luthers. Er beeinflusste Generationen von mitteldeutschen Malern, die zum Teil seine Werkstatt als Gesellen durchlaufen hatten oder sich anderweitig seiner Bildideen und seines Stils bemächtigten. Eine genaue Händescheidung bei Werken der sächsischen Malerschule („Cranach-Schule“) ist nahezu unmöglich. (Corpus Cranach)

Hermann Dieste (* 1931), Autodidakt, der neben höchst realistischen Landschaftsbildern auch abstrakte Kompositionen schuf. Lebte und arbeitete in Dortmund, später wohl auch bei Wien, und verstarb in den 1980er Jahren. (artnet)

Horst Emmer (1917-2010) war Lehrer in Weinheim und malte nach seiner Pensionierung hauptsächlich Akt und Okkultes.

Erwin Enderle (1911-1994), Kunsterzieher in Kirchberg an der Jagst und in Öhringen, Mitglied im Künstlerbund Heilbronn. Einzelausstellungen mit Werken Enderles fanden 1970 in der Galerie von Schloss Waldenburg und 2013 im Karl-Wagenplast-Museum in Schwaigern statt. (eArt)

Rudolf Epp (1834-1910), Kunstmaler aus Eberbach, tätig in München. Zählt zu den bedeutenden Genremalern der Münchner Schule, schuf auch zahlreiche Porträts. Bis dato umfangreichste Werkschau 2018 im Museum in Eberbach. (Werkverzeichnis)

Albert Fiebiger (* 1869), Illustrator in Diessen am Ammersee. Mitarbeiter der Münchner Zeitschrift „Jugend“, der „Fliegenden Blätter“ und des „Simplicissimus“, malte außerdem zahlreiche Blumenstillleben. (Wikipedia)

Helma Fischer-Oels (1860-1930) schauf zahlreiche Radierungen mit Stadtansichten und Landschaften. (artprice)

Philipp Füßler (1902-1996) war Malermeister in Groß-Umstadt. Er schuf auch ein freies künstlerisches Werk.

Fr. Gentner (1. Hälfte 20. Jhd.)

Suzanne Gruny (1. Hälfte 20. Jhd.), Malerin aus Frankreich, diverse Bilder im Kunsthandel nachweisbar. (artprice)

Arthur Hammerer, malt im Stil der Münchner Schule des ausgehenden 19. Jhd., ist aber vermutlich wesentlich jünger. Diverse Bilder im Kunsthandel nachweisbar. (artprice)

A. Hartmann (2. Hälfte 20. Jhd.)

Peter Heieck (* 1898), Maler aus Ludwigshafen am Rhein. Älterer Bruder des bekannteren Malers Gustav Heieck (1903-1977).

Richard Herda-Vogel (1900-1965), Kunstmaler und Grafiker aus Heilbronn. Er leitete ab 1926 die lithographischen Abteilung der Großdruckerei Volk in Heilbronn und zog 1945 nach der Zerstörung seiner Wohnung ins nahe Großgartach. Er malte Motive aus der Umgebung, aber auch Alpenbilder. (Wikipedia)

Alfred Heubach (1860-1930), Architekt in Hannover. Er reiste viel und schuf dabei neben architektonischen Zeichnungen zahlreiche aquarellierte Städteansichten u.a. aus Coburg und aus Rothenburg ob der Tauber.

E. Hoerler (1. Hälfte 20. Jhd.)

Georg Hoffmann sen., auch Georg Hoffmann-Salon, Kunstmaler aus Stuttgart, Vater des wesentlich bekannteren Malers Georg Hoffmann (1891-1975).

Richard Hohly (1902-1995), Maler aus Löwenstein, hinterließ ein umfangreiches Werk, in dem Pferdebilder und religiös-philosophisch geprägte Arbeiten überwiegen. (Wikipedia)

Karl Kehl (1904-1974), Malermeister in Bad Rappenau mit eigener Werkstatt in Zimmerhof. Er betätigte sich in seiner Freizeit als Kunstmaler und malte vor allem Motive aus dem benachbarten Bad Wimpfen. Retrospektive Werkschau 2005 im Bad Rappenauer Rathaus.

E. Kern

A. Klauss

N. Klinge (Mitte 20. Jhd.), schuf auch die Vorlagen für Postkarten mit Kindermotiven.

G. Kolleck, Münchner Maler der 1920er und 1930er Jahre

Siegfried Köllner (1940-2010), Malermeister aus Obrigheim-Asbach, der auch zahlreiche Gemälde, meist Alpenszenen, hinterließ.

N. Kuchina (russisch, 2. Hälfte 20. Jhd.)

F. Latmann

Harald Lazar (2. Hälfte 20. Jhd.)

Pius Lipp (1883-1952), Kunstmaler aus Haßmersheim. Besuchte die Kunstgewerbeschule in Karlsruhe und die Stuttgarter Kunstakademie, verlor 1916 im Feld beide Beine, wurde 1918 Kunstlehrer in Sasbach, ließ sich dann aber 1921 in seinem Heimatort als Maler nieder. Retrospektive Einzelausstellungen 1974 in Mosbach und 2018 in Haßmersheim. (Wikipedia)

M. Löbel

Ernst Marfels (1886-1958), Landschaftsmaler aus Neckargemünd. Er wuchs in Berlin auf, erhielt dort seine künstlerische Ausbildung und kam 1920 nach Neckargemünd, wo er sich als „Elsenzmaler“ hauptsächlich der Landschaftsmalerei im Elsenztal widmete. (RNZ)

Monogrammist MCB

Hans Nickel (1916-1986), Tier- und Genremaler. Er stammte aus dem Sudetenland und war nach dem Zweiten Weltkrieg in Baden-Württemberg tätig. Außer mit seinem eigenen Namen signierte er auch als “Hans Costa” und “Hans Bräuning”. (nickel-arts.com)

Friedrich Nierholz (1876-1924), Zeichner und Landschaftsmaler aus Karlsruhe. Er schuf Gemälde mit Schwarzwaldszenen, entwarf u.a. aber auch den Schauraum der Karlsruher Majolikamanufaktur bei der Weltausstellung in St. Louis. Zahlreiche Werke im Kunsthandel nachweisbar.

Emil Osterburg (1920-1975), Malermeister in Bad Rappenau. Er betätigte sich in seiner Freizeit als Kunstmaler und malte vor allem Motive aus der Umgebung. Retrospektive Werkschau 2005 im Bad Rappenauer Rathaus.

M. Reiff

Helmut Reuter (1913-1985), Landschaftsmaler vom Niederrhein. Zahlreiche Werke im Kunsthandel nachgewiesen. (artnet)

Walter Romberg (1898-1973), freischaffender Künstler in Stuttgart. Schuf zahlreiche naturgetreue Landschafts- und Städtemotive aus Schwaben, weswegen er auch der „Schwäbische Merian“ genannt wurde. Große Werkschauen 1966 in Böblingen, 1968 in Stuttgart und 1973 in Sindelfingen. (Wikipedia)

Otto Rühle (1909-1996), Mitbegründer der Künstlergemeinschaft „Das Quadrat“ in Freudenstadt und Mitglied im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart. Als Maler und Zeichner stellte Rühle in Stuttgart, Köln, Erlangen, Böblingen, Tübingen und Baden-Baden aus. (otto-rühle.de)

Jürgen „Szandor Vincent“ Scharsich (* 1960), Heilbronner Musiker und Kulturnetzwerker, der vor allem von den 1980er bis Mitte der 1990er Jahre auch zahlreiche Bilder und Objektkunst schuf. Werke von Scharsich waren bei Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. im Stadttheater Heilbronn und im Schloss Liebenstein zu sehen.

Wilhelm Schindler (1. Hälfte 20. Jhd.) war Studienrat in Stuttgart und schuf diverse Landschafts- und Städteansichten.

Eberhard Schlotter (1921-2014) zählt zu den bedeutendsten deutschen Malern und Grafikern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit einem äußerst facettenreichen Gesamtwerk. Die Eberhard-Schlotter-Stiftung im Bormann-Museum Celle besitzt 300 Gemälde, 400 Aquarelle und über 4.000 grafische Arbeiten des Künstlers. (Wikipedia)

B. Schmalfeldt

Arthur Schmidt-Reutlingen (1. Hälfte 20. Jhd.) malte hauptsächlich Landschaftsbilder aus Südwestdeutschland.

A. Schmitt

T. Schmitt

Otto Schöpfer (1888-1968), Lehrer und Stadtarchivar in Gerlingen, wo er 1967 für seine Verdienste um die Erhaltung wertvollen Kulturguts zum Ehrenbürger ernannt wurde. Als Maler schuf er Gemälde und Aquarelle von Motiven aus Gerlingen und der Umgebung. (gerlingen.de)

Adolf Schwarzbeck, Münchner Maler, malte bayrische Charakterköpfe und kleine Genrestücke. (artnet)

A. Seiler

Marie Sieger geb. Polack (1886-1970) aus Schöntal zählt zu den frühen akademischen Kunstmalerinnen in Deutschland. Das Leben der Hölzel-Schülerin war von vielen Umzügen und der Doppelbelastung als Hausfrau und Künstlerin geprägt. Nach der Zerstörung ihres Frankfurter Ateliers kam sie 1944 an ihren Geburtsort Schöntal zurück, wo sie bis zu ihrem Tod künstlerisch tätig war. Ihr Nachlass befindet sich im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall.

N. Spackova

A. Spatz

Ottmar Stadler (20. Jhd.), Gestalter bei der Heilbronner Silberwarenfabrik Peter Bruckmann & Söhne.

Peter Steiner (* 1926), Professor für Design an der Stuttgarter Kunstakademie, Gestalter einer Vielzahl deutscher Briefmarken. (Wikipedia)

Alfred Straub (1928-2014), Maler aus Heilbronn-Biberach, schuf zahlreiche Aquarelle mit Motiven aus der Gegend um Heilbronn.

Margarete von Thurn und Taxis (1870-1955), Malerin und Bildhauerin aus Regensburg, dort 1950 zur Ehrenbürgerin ernannt. Sie entstammte dem ungarischen Hochadel und brachte K.u.K.-Glanz nach Regensburg, wo sie (teils auch unter dem Pseudonym Margit von Valsassina) Aquarelle und Skulpturen schuf. (Wikipedia)

H. Trappen

Gustav Traub (1885-1955) besuchte die Kunstgewerbeschule in Karlsruhe, lebte dann für zwei Jahre in Paris und arbeitete dann in München, wo er Landschaftsbilder malte und Illustrationen für Bücher und Zeitschriften fertigte. Nach der Zerstörung seines Münchner Ateliers 1941 zog er nach St. Märgen. (Wikipedia)

H. Trentini

K. Uebersezig

G. Unterländer

Josef Vassillière (1897-1967), Stadtbaumeister, Architekt und Denkmalpfleger in Wimpfen. Hinterließ neben Gebäuden, die er geplant oder denkmalpflegerisch betreut hat, auch ein umfangreiches künstlerisches Werk. (Wikipedia)

Bruno Velten (1910-1967), Maler und Grafiker aus Bönnigheim. Er war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg Leiter einer Heilbronner Werbeagentur und hatte nach dem Krieg ein eigenes Atelier in Hofen bei Bönnigheim, wo er als freischaffender Kunstmaler und Grafiker tätig war. Gemeinsam mit Gerhard Binder gründete er außerdem ein Atelier für freie und Gebrauchsgrafik in Heilbronn. Gedächtnisausstellung 1968 in Heilbronn, retrospektive Werkschau 2006 im Bönnigheimer Rathaus.

Friedrich Veyl, Lehrer in Kirchheim/Teck, wo er verschiedene Motive aus der Stadt als handkolorierte Lithografien schuf. (artprice)

Ernö Vörös Béli (1882-1922) war ungarischer Genremaler. Sein Name wird auch als Ernö Béli-Vörös oder eingedeutscht als Ernest Vörös von Bél verzeichnet. (Übersicht von Werken auf dem Kunstmarkt)

K. Warth

Willi Wioska, Hobbymaler aus Heilbronn

Albert Wunderlich (1876-1946), schwäbischer Landschaftsmaler. Zahlreiche Werke im Kunsthandel nachgewiesen.

Max Kosmas Zahner (1897-1977), Maler aus Heilbronn-Sontheim.

F. Zeller

Victor Zeppenfeld (1834-1907), Genremaler der Düsseldorfer Schule, war hauptsächlich in Hamburg tätig. Zahlreiche Werke bei Ausstellungen und im Kunsthandel nachweisbar.