Künstler A-Z

Die Kunstsammlung Schmelzle hat ihen Schwerpunkt auf deutscher Malerei von den Altmeistern der frühen Neuzeit bis zur Kunst der Gegenwart. Unsere Sammlung umfasst Kunstwerke u.a. folgender Künstler:

M. Auftau

Hans Baumann

Mieze Bender

Felix Billing

Joseph Bohn (1. Hälfte 20. Jhd.), Maler aus Hettenleidelheim in der Pfalz.

Renato Bontempi (1896-1988), ausgebildet in Lucca und tätig in Mailand, malte anfangs realistische Bilder, wandte sich nach dem Zweiten Weltkrieg aber immer mehr der Abstraktion hin.

Michael Borbely (* 1923), studierte an den Akademien Klausenberg und Stuttgart und zählt zu den bedeutenden Pferdemalern des 20. Jahrhunderts. Neben vielen Pferdeköpfen schuf er auch vielfigurige Genreszenen mit Jagd- oder Schlittengesellschaften.

Mathias Bozó

F. Brentner, Porträtminiaturist im Stil der Münchner Malerschule.

Lucas Cranach (1472-1553), kursächsischer Hofmaler, Weggefährte und Porträtist Luthers. Er beeinflusste Generationen von mitteldeutschen Malern, die zum Teil seine Werkstatt als Gesellen durchlaufen hatten oder sich anderweitig seiner Bildideen und seines Stils bemächtigten. Eine genaue Händescheidung bei Werken der sächsischen Malerschule („Cranach-Schule“) ist nahezu unmöglich.

Hermann Dieste (* 1931), Autodidakt, der neben höchst realistischen Landschaftsbildern auch abstrakte Kompositionen schuf. Lebte und arbeitete in Dortmund, später wohl auch bei Wien, und verstarb in den 1980er Jahren.

Erwin Enderle (1911-1994), Kunsterzieher in Kirchberg an der Jagst und in Öhringen, Mitglied im Künstlerbund Heilbronn. Einzelausstellungen mit Werken Enderles fanden 1970 in der Galerie von Schloss Waldenburg und 2013 im Karl-Wagenplast-Museum in Schwaigern statt.

Rudolf Epp (1834-1910), Kunstmaler aus Eberbach, tätig in München. Zählt zu den bedeutenden Genremalern der Münchner Schule, schuf auch zahlreiche Porträts. Bis dato umfangreichste Werkschau 2018 im Museum in Eberbach.

Albert Fiebiger (* 1869), Illustrator in Diessen am Ammersee. Mitarbeiter der Münchner Zeitschrift „Jugend“, der „Fliegenden Blätter“ und des „Simplicissimus“, malte außerdem zahlreiche Blumenstillleben.

Philipp Füßler

Fr. Gentner

Suzanne Gruny (1882-1956)

A. Hartmann

Alfred Heubach (1860-1930), Architekt in Hannover. Er reiste viel und schuf dabei neben architektonischen Zeichnungen zahlreiche aquarellierte Städteansichten u.a. aus Coburg und aus Rothenburg ob der Tauber.

E. Hoerler

Michael Hofbauer

Georg Hoffmann sen., Kunstmaler aus Stuttgart.

K. Kehl

E. Kern

N. Klinge

G. Kolleck, Münchner Maler der 1920er und 1930er Jahre

F. Latmann

Harald Lazar

Pius Lipp (1883-1952), Kunstmaler aus Haßmersheim. Besuchte die Kunstgewerbeschule in Karlsruhe und die Stuttgarter Kunstakademie, verlor 1916 im Feld beide Beine, wurde 1918 Kunstlehrer in Sasbach, ließ sich dann aber 1921 in seinem Heimatort als Maler nieder. Retrospektive Einzelausstellungen 1974 in Mosbach und 2018 in Haßmersheim.

Ernst Marfels (1886-1958), Landschaftsmaler aus Neckargemünd. Er wuchs in Berlin auf, erhielt dort seine künstlerische Ausbildung und kam 1920 kam er nach Neckargemünd, wo er sich als „Elsenzmaler“ hauptsächlich der Landschaftsmalerei im Elsenztal widmete.

Monogrammist HH

Monogrammist MCB

Friedrich Nierholz (1876-1924), Zeichner und Landschaftsmaler aus Karlsruhe. Er schuf Gemälde mit Schwarzwaldszenen, entwarf u.a. aber auch den Schauraum der Karlsruher Majolikamanufaktur bei der Weltausstellung in St. Louis. Zahlreiche Werke im Kunsthandel nachweisbar.

Emil Osterburg (1920-1975), Malermeister in Bad Rappenau. Er betätigte sich in seiner Freizeit als Kunstmaler und malte vor allem Motive aus der Umgebung. Retrospektive Werkschau 2005 im Bad Rappenauer Rathaus.

M. Reiff

Helmut Reuter (1913-1985), Landschaftsmaler vom Niederrhein. Zahlreiche Werke im Kunsthandel nachgewiesen.

Walter Romberg (1898-1973), freischaffender Künstler in Stuttgart. Schuf zahlreiche naturgetreue Landschafts- und Städtemotive aus Schwaben, weswegen er auch der „Schwäbische Merian“ genannt wurde. Große Werkschauen 1966 in Böblingen, 1968 in Stuttgart und 1973 in Sindelfingen.

Otto Rühle (1909-1996), Mitbegründer der Künstlergemeinschaft „Das Quadrat“ in Freudenstadt und Mitglied im Württembergischen Kunstverein in Stuttgart. Als Maler und Zeichner stellte Rühle in Stuttgart, Köln, Erlangen, Böblingen, Tübingen und Baden-Baden aus.

Jürgen „Szandor Vincent“ Scharsich (* 1960), Heilbronner Musiker und Kulturnetzwerker, der vor allem von den 1980er bis Mitte der 1990er Jahre auch zahlreiche Bilder und Objektkunst schuf. Werke von Scharsich waren bei Einzel- und Gruppenausstellungen u.a. im Stadttheater Heilbronn und im Schloss Liebenstein zu sehen.

W. Schindler

Eberhard Schlotter (1921-2014) zählt zu den bedeutendsten deutschen Malern und Grafikern der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts mit einem äußerst facettenreichen Gesamtwerk. Die Eberhard-Schlotter-Stiftung im Bormann-Museum Celle besitzt 300 Gemälde, 400 Aquarelle und über 4.000 grafische Arbeiten des Künstlers.

B. Schmalfeldt

A. Schmitt

T. Schmitt

Otto Schöpfer (1888-1968), Lehrer und Stadtarchivar in Gerlingen, wo er 1967 für seine Verdienste um die Erhaltung wertvollen Kulturguts zum Ehrenbürger ernannt wurde. Als Maler schuf er Gemälde und Aquarelle von Motiven aus Gerlingen und der Umgebung.

Heinrich Schumann

A. Seiler

Marie Sieger geb. Polack (1886-1970) aus Schöntal zählt zu den frühen akademischen Kunstmalerinnen in Deutschland. Das Leben der Hölzel-Schülerin war von vielen Umzügen und der Doppelbelastung als Hausfrau und Künstlerin geprägt. Nach der Zerstörung ihres Frankfurter Ateliers kam sie 1944 an ihren Geburtsort Schöntal zurück, wo sie bis zu ihrem Tod künstlerisch tätig war. Ihr Nachlass befindet sich im Hällisch-Fränkischen Museum in Schwäbisch Hall.

N. Spackova

A. Spatz

Ottmar Stadler (20. Jhd.), Gestalter bei der Heilbronner Silberwarenfabrik Peter Bruckmann & Söhne.

Peter Steiner (* 1926), Professor für Design an der Stuttgarter Kunstakademie. Gestalter einer Vielzahl deutscher Briefmarken.

Hermann Thierer

Margarete von Thurn und Taxis (1870-1955), Malerin und Bildhauerin aus Regensburg, dort 1950 zur Ehrenbürgerin ernannt. Sie entstammte dem ungarischen Hochadel und brachte K.u.K.-Glanz nach Regensburg, wo sie (teils auch unter dem Pseudonym Margit von Valsassina) Aquarelle und Skulpturen schuf.

H. Trappen

K. Uebersezig

G. Unterländer

Josef Vassillière (1897-1967), Stadtbaumeister, Architekt und Denkmalpfleger in Wimpfen. Hinterließ neben Gebäuden, die er geplant oder denkmalpflegerisch betreut hat, auch ein umfangreiches künstlerisches Werk.

Bruno Velten (1910-1967), Maler und Grafiker aus Bönnigheim. Er war bereits vor dem Zweiten Weltkrieg Leiter einer Heilbronner Werbeagentur und hatte nach dem Krieg ein eigenes Atelier in Hofen bei Bönnigheim, wo er als freischaffender Kunstmaler und Grafiker tätig war. Gemeinsam mit Gerhard Binder gründete er außerdem ein Atelier für freie und Gebrauchsgrafik in Heilbronn. Gedächtnisausstellung 1968 in Heilbronn, retrospektive Werkschau 2006 im Bönnigheimer Rathaus.

Friedrich Veyl, Lehrer in Kirchheim/Teck, wo er verschiedene Motive aus der Stadt als handkolorierte Lithografien schuf.

K. Warth

Willi Wioska

Albert Wunderlich (1876-1946), schwäbischer Landschaftsmaler. Zahlreiche Werke im Kunsthandel nachgewiesen.

F. Zeller

Victor Zeppenfeld (1834-1907), Genremaler der Düsseldorfer Schule, war hauptsächlich in Hamburg tätig. Zahlreiche Werke bei Ausstellungen und im Kunsthandel nachweisbar.