Hans Orschel

Hans Orschel (1924-2004) war Hauptschullehrer in Hoffenheim und lebte ab 1977 in Waibstadt. Er schuf zahlreiche Aquarelle mit Ortsansichten aus dem Kraichgau, aber auch südliche und maritime Motive. Auch seine Frau war künstlerisch tätig.

Er studierte an der Kunstakademie in Berlin, wo er auch seine spätere Frau Gabriele Orschel (Elisabeth Gabor) kennenlernte. 1953 zog das Paar nach Süddeutschland. Er wurde Hauptschullehrer in Hoffenheim. Das Paar lebte ab 1977 in Waibstadt, wo seine Frau großformatige Gemälde schuf. Er selbst fand seinen künstlerische Bestimmung mehr in klein- und mittelformatigen Aquarellen mit Motiven südlicher Landschaften und aus seiner Heimatregion (u.a. Heidelberger Schloss und Alte Brücke, Waibstadt, Neidenstein, Neckarbischofsheim). Bilder von Schiffen, die an Häfen wie Amsterdam und Rotterdam anlegten, gingen durch die Kapitäne auch selbst auf große Fahrt. Gemeinsam mit seiner Frau schuf er auch zwei Fresken, eine Drahtplastik in Rastatt und Wandmalereien bei Heidelberg, Waibstadt, und Böblingen/Sindelfingen. Er schloss sich keinem Kunstverein an. 2005 fand eine Gesamtausstellung des Künstlerpaares in der vom Sohn Christian Orschel betriebenen Galerie „Altes Bergwerk“ in Wiesloch statt.1

Werke in der Kunstsammlung Schmelzle

Inv. Nr. 2021.006: Ansicht von Odenheim

Inv. Nr. 2021.007: Gebäudegruppe

Einzelnachweise

  1. Angaben zu Biografie und Werk nach Auskünften des Sohnes Christian Orschel, Februar 2021.