Max Kosmas Zahner

Max Kosmas Zahner (1897-1977) war Maler und Grafiker aus Heilbronn-Sontheim. Er war bei der Heilbronner lithographischen Anstalt A. Landerer beschäftigt, war aber auch freiberuflich als bildender Künstler tätig. Sein künstlerisches Werk ist von den formalen Vorgaben der Gebrauchsgrafik und vom Zeitgeschmack der 1950er und 1960er Jahre geprägt.

Biografie

Maximilian Kosmas Zahner kam am 12. Dezember 1897 in Sontheim als Sohn von Karl Josef Zahner (* 4. November 1862 in Hagenbach; † 28. März 1926) und Agnes Zahner geb. Reichert (* 9. Februar 1861 in Heilbronn) zur Welt. Die Familie Zahner stammte ursprünglich aus Stockheim, der Vater war Landwirt.1 Außer dem Sohn Max Kosmas gab es noch die Tochter Amalie († 22. Juni 1963). Die Familie besaß ein Haus in der Horkheimer Straße 13 in Sontheim.

Max Kosmas Zahner machte eine Ausbildung bei der Lithographischen Kunstanstalt und Papierwarenfabrik A. Landerer in Heilbronn und nahm Zeichenunterreicht bei Walther Eberbach (1866-1944).2

Max Kosmas Zahner als Jugendlicher, Foto um 1913.3

Im Ersten Weltkrieg meldete er sich als Freiwilliger zur Marine. Erhaltene Fotos in Uniform zeigen ihn als Angehörigen der Marine-Artillerie-Abteilung. Auf einer im Stadtarchiv Heilbronn erhaltenen Visitenkarte von Prof. Walther Eberbach lässt dieser am 24. Oktober 1915 „durch den Matrosenartilleristen Zahner aus Heilbronn herzliche Grüße an Herrn Marine Stabsarzt/Oberstabsarzt Bentmann“ ausrichten. Später war Zahner bei einer anderen Dienststelle, vermutlich aufgrund seiner zeichnerischen Ausbildung und Begabung.

Max Kosmas Zahner um 1915 als Marine-Artillerist.4

Während der Revolutionszeit war er in Berlin. Ein Foto vom Mai 1919 zeigt ihn als Mitarbeiter einer Geheim-Abteilung des dortigen Admiralstabs. Anschließend war er mit der deutschen Delegation in Paris und bei den Friedensverhandlungen in Versailles, wo er vermutlich Landkarten zu zeichnen hatte. Der Einsatz in Versailles hat ihn zeitlebens geprägt.

Eine Postkarte von Zahner vom 2. Juni 1919 aus Paris befindet sich im Bestand der Städt. Museen Heilbronn. Zahner grüßt recht herzlich aus Paris als Teil der deutschen Friedensdelegation in Versailles und kündigt an, vielleicht in 14 Tagen mit seinem Mädchen einen Besuch bei der Familie in Sontheim zu machen.

Postkarte von Max Kosmas Zahner aus Paris 1919.5

Der Heimatbesuch Mitte Juni 1919 fand aber vermutlich nicht statt. Stattdessen bekam Zahner erst am 28. Juni 1919 eine Bewilligung für eine Urlaubs-Militärfahrkarte von Berlin nach Sontheim.6

Ausweis zur Erlangung von Militärfahrkarten für Max Kosmas Zahner von Berlin nach Sontheim bei Heilbronn, gültig für den 29. Juni 1919 und die nachfolgenden vier Tage.7

Max Kosmas Zahner auf einem Foto des Fotografen van Daalen aus Heilbronn vor 1920.8

Nach dem Ersten Weltkrieg blieb Zahner eine Weile in Berlin, wo er angeblich auch an der Kunstakademie studierte. Für einen Arbeiter- und Bauernsohn aus Sontheim ein durchaus ungewöhnlicher Lebensweg. Er verkehrte in der Berliner Bohème und nannte sich „Kosmas Zahner zur Wolke“. Seinen ohnehin nicht alltäglichen Namen variierte er in späterer Zeit auch zu „Kosmos Zahner“. Er scharte in Berlin einen illustren Bekanntenkreis aus Künstlern und Adligen um sich. U.a. hatte er Kontakt zum Akademiepräsidenten Max Liebermann (1847-1935). Eine Gräfin von Bernstorff, die er in seiner Berliner Zeit kennengelernt hatte, gehörte später zu seinen wiederholten Besuchern in Sontheim.

Am 26. Juli 1921 heiratete er Anna Theresia („Anne“) Nöth aus Schwäbisch Gmünd und kehrte um diese Zeit wohl auch nach Sontheim zurück. Die am Heimatort der Gattin geschlossene Ehe stand aber unter keinem guten Stern. Ihr entstammten keine eigenen Kinder. Stattdessen adoptierte das Paar das am 4. Januar 1922 ebenfalls in Schwäbisch Gmünd geborene Mädchen Marta Maria („Marte“), die angeblich einem in der Familie tradierten Gerücht zufolge die uneheliche Tochter des damaligen dortigen Bürgermeisters gewesen sein soll.

Anne Zahner, geb. Nöth, erste Ehefrau des Malers.9

Von links: Dr. Albert Nöth, Karl und Maria Nöth sowie Anne (geb. Nöth) und Max Kosmas Zahner mit Marte.10

Zahners junge Ehefrau litt an Schizophrenie und schied nach nur kur­zer Ehedauer durch Selbstmord aus dem Leben. Der trauernde Gatte widmete ihr das „größte und schönste Grab“11 auf dem erst wenige Jahre zuvor angelegten neuen Sontheimer Friedhof.

Nach dem Tod seiner ersten Frau blieb Zahner lange Zeit ledig, pflegte aber weiterhin Kontakte zur Familie seiner verstorbenen Frau. Deren Vetter Paul hatte die Tochter Doris Nöth (1923-2023), der Zahner wohl mehrere Bilder schenkte und damit die Begeisterung des Kindes für das Sammeln von Kunst weckte.12 Noch während ihrer Schulzeit verlor Doris Nöth jedoch das Interesse an Ölbildern und wandte sich vor allem dem Sammeln von Moderner Kunst zu. In ihrer Sammlung, die sie der Städtischen Galerie ihres Geburtsortes Ehingen vermacht hat, hat sich deswegen mit einem um 1930 entstandenen Blumenbild auch nur ein einziges Bild des Malers erhalten.13

Seit seiner Rückkehr nach Sontheim arbeitete Zahner wieder bei Landerer in Heilbronn, war daneben aber auch stets als freier Zeichner und Maler tätig. Er bewohnte den zweiten Stock des eigens dafür aufgestockten Hauses in der Horkheimer Straße 13. Ebenfalls dort wohnte seine Schwester Amalie, die den Schlosser Gebhard Bauer (1889-1957) heiratete und im Erdgeschoss des Hauses eine Lebensmittelhandlung betrieb. Schwager Gebhard Bauer machte sich 1928 mit einer eigenen Schlosserwerkstatt selbstständig.

Max Kosmas Zahner mit Adoptivtochter Marte 1926.14

Zum Haus Zahner/Bauer gehörte die Haushälterin Gertrud Rau, die 1919 im Alter von 13 Jahren zur Familie gekommen war und von Generation zu Generation weiter gereicht wurde. Sie diente insgesamt fünf Generationen und wurde mehrfach für langjährige Dienste ausgezeichnet. Zum 40- und 50-jährigen Arbeitsjubiläum gab es Urkunden der Landesregierung und die Heilbronner Stimme berichtete mehrfach über die treue „Perle“. OB Manfred Weinmann konnte Gertrud Rau 1989 sogar noch zum 70-jährigen Arbeitsjubiläum gratulieren.15 Sie blieb bis zu ihrem Tod im Dienst der Familie und lebte zuletzt bei den Nachkommen von Kosmas Zahners Schwester Amalie in der Heinrich-Hertz-Straße. In der Zwischenkriegszeit kümmerten sich die Haushälterin und die Schwester um den Haushalt des jung verwitweten Malers.

Als „Kosmos Zahner“ erscheint er nach der 1938 erfolgten Eingemeindung von Sontheim nach Heilbronn erstmals im Heilbronner Adressbuch von 1938/39 im zweiten Stock in der Horkheimer Straße 13,16 wo sich im Erdgeschoss zur Straße hin die Bauer’sche Lebensmittelhandlung und nach hinten die Schlosserwerkstatt befanden.17

Über sein Leben in der Zeit des Zweiten Weltkriegs ist nur wenig bekannt. Es gibt keine Nachweise über ein politisches Engagement. Sein Name erscheint nicht in den Namenslisten der NSDAP-Mitglieder und NS-Funktionäre in Sontheim.18 Da er ja nur im Nebenberuf malte, hauptberuflich aber bei Landerer beschäftigt war, blieb ihm möglicherweise sogar eine Mitgliedschaft in der Reichskulturkammer erspart. Eine seiner Großnichten erinnert sich, dass Zahner freundschaftliche Beziehungen zu Bewohnern des jüdischen Altenheims in Sontheim pflegte. Ansonsten schien man sich in der Familie Zahner/Bauer mit den politischen Verhältnissen arrangiert zu haben. Schwager Gebhard Bauer war als Gewerbetreibender Mitglied der NSDAP und zeigte sich auch auf Familienfotos in Uniform. Vom geschäftstüchtigen Maler Zahner ist überliefert, dass er seinem Umfeld gerne Hitler-Porträts anbot. In Erinnerung blieb sein Spruch „Ich mal’ Ihnen einen Flieder“, womit statt des vermeintlichen Blumenbildes ein Bild des Führers gemeint war.

In den Kriegsjahren 1941 und 1943 ist aus erhaltenen Steuerunterlagen seine Weiterbeschäftigung als Maler und Zeichner bei Landerer belegt. 1941 beteiligte er sich mit weiteren regionalen Künstlern wie Bruno Velten, Hermann Busse, Walter Maisak und Hanns Reeger an der Weihnachtsausstellung des Heilbronner Kunstvereins in der Harmonie.19

Seine Nebentätigkeit als freischaffender Maler ließ ihn die Notzeit der späten Kriegs- und unmittelbaren Nachkriegsjahre weitgehend unbeschadet überstehen. Für seine Bilder, die er stets zu vermarkten verstand, ließ er sich auch in Naturalien bezahlen. Seine zunehmende Leibesfülle bezeugte anschaulich, dass die Familie auch trotz Kriegs- und Mangelwirtschaft immer genug zu essen hatte. Außerdem blieb das Haus in der Horkheimer Straße 13 von Kriegsschäden verschont.

Ab Anfang 1946 war Zahner zum so genannten „Ehrendienst“ verpflichtet, musste also bei der Räumung von Kriegsschutt und der Wiederherstellung des jüdischen Friedhofes mitarbeiten. Am 20. August 1946 wandte Zahner sich von seinem Atelier für bildende Kunst in Heilbronn-Sontheim an das Arbeitsamt in Heilbronn, das damals die Trümmerräumung in Heilbronn organisierte. Er schrieb: „Teile Ihnen höflichst mit, dass ich in Sontheim 3/4 Jahr lang Ehrendienst gemacht habe, indem ich im Arbeitseinsatz der Pg. [Parteigenossen] die Strassen von Schutt befreite und den israel. Friedhof wieder instandsetzte. Herr Bürgermeister Stieglitz und Herr Heini Großhans und Herr Walter Hedel(?) bei Ihnen wissen darum. Somit ist ein neuer Ehrendienst für die Hitler-Banditen für mich hinfällig und ich bitte, diese Leute heranzuziehen, die schuldig sind, die aber als gr. Herren auch heute wieder ohne Arbeit herumlaufen. Keller, Wasserbäch, Hanselmann, Christ etc. diese müssen Sie holen.“

Bei den im Brief genannten „großen Herren“ handelt es sich überwiegend um NS-Funktionäre aus Sontheim. Ernst Keller war seit 1931 Parteimitglied, war Kassenwart der NSDAP-Ortsgruppe Sontheim und Beisitzer im Kreisgericht.20 Karl Wasserbäch war Schriftleiter der Sontheimer Ortsgruppe, KdF-Wart und NSV-Ortswalter.21 Eugen Hanselmann war nur stellvertretender Zellenleiter in der Sontheimer Ortsgruppe, war jedoch als Verwaltungsbeamter und Vereinsfunktionär bestens vernetzt und gehörte später ab 1960 für die SPD dem Heilbronner Gemeinderat an.22 Über das Wirken des vierten Herrn, Karl Christ, während der NS-Zeit ist nichts überliefert.23

Zahner war nicht der Einzige, dessen Interesse an der Fortführung des Arbeitseinsatzes im Sommer 1946 schwand. Zur Durchsetzung des zwar verpflichtenden, aber letztlich doch nominell freiwilligen Ehrendienstes hatten das Arbeits- bzw. Aufbauamt kaum Druckmittel. Das Amt konnte nur damit drohen, die Dienstzeit zu verdoppeln, das Wohnrecht streng zu überprüfen und eventuelle Beschwerden dem Oberbürgermeister vorzulegen.24

Zahners Brief war daher sicher nicht das einzige Schreiben, das in Sachen des Ehrendienstes vor Oberbürgermeister Emil Beutinger kam. Dieser ließ Zahner am 29. August 1946 mitteilen, dass er „eigentlich von positiv eingestellten Anti-Nazisten eine andere Einstellung zum Ehrendienst erwartet hätte.“ Beutinger wolle nicht, „dass von irgendeiner Seite das Prinzip des Ehrendienstes durchbrochen wird, am allerwenigsten aber von Menschen, die ich als Träger einer neuen und wahrhaft demokratischen Gesellschaft ansehe.“ Beutinger wies außerdem darauf hin, dass er selbst in der ganzen ihm zur Verfühung stehenden Freizeit Hand für den Neuaufbau in Deutschland angelegt habe und dass er sich sicher sei, dass Zahner unter diesem Gesichtspunkt seine Haltung bestimmt ändern und dem Arbeitsamt die geeigneten Dienstzeiten zur Ableistung des Ehrendienstes mitteilen würde.25 Über den weiteren Ausgang der Episode ist nichts bekannt. Der Ehrendienst in Heilbronn wurde im September 1947 eingestellt, da er zunehmend ineffizient wurde.26

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Peter Schmelzle: Der Heilbronner Maler Max Kosmas Zahner. Feldprediger Verlag, Bad Wimpfen 2024

ISBN 9798325585517

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Trotz der Reibereien war die Nachkriegszeit eine eher glückliche Zeit für Zahner. Schon bald nach Kriegsende, als kaum jemand im schwer kriegszerstörten Heilbronn an Urlaubsreisen denken mochte, unternahm Zahner mit seinen Nichten Priska und Pia eine Urlaubsfahrt nach Oberbayern. Hierbei zahlten sich die guten Beziehungen Zahners zur Sontheimer Industriellenfamilie Ackermann aus. Der Ackermann-Chauffeur fuhr die Gruppe nach Bayern. Priska Bauer (* 6. März 1926; † 13. August 2001) lernte im Urlaubsdomizil ihren späteren Gatten kennen, den Holzbildhauer Adalbert Bauer. Ihre Schwester Pia heiratete mit Karl-Heinz Eyberg einen Büroangestellten der Sontheimer Schuhfabrik Wolko.

Als ab 1946 der Heilbronner Theaterbetrieb im Gasthof zur Sonne in Sontheim wieder aufgenommen wurde, gingen die Schauspieler gerne im Haus Zahner ein und aus. Zur guten Vernetzung Zahners trug sicherlich auch Schwager Gebhard Bauer bei, der aktiver Turner und nach dem Krieg erster Kommandant der Sontheimer Feuerwehr war. Er galt als Sontheimer Original.27

Am 29. November 1947 heiratete Zahner die wesentlich jüngere Gertrud Drautz (* 26. September 1919 in Heilbronn; † 21. März 2010 in Bad Friedrichshall),28 die nur wenige Jahre älter als die Adoptivtochter Marte war.

Max Kosmas Zahner, im Spiegel Adoptivtochter Marte, Foto um 1950.29

Die Familie unternahm bald Reisen nach Italien und Nordafrika. Landschaft und Kultur des Mittelmeerraums, den Zahner noch vor Beginn des Massentourismus erlebt hat, beeindruckten ihn sehr. In seinem Werk finden sich mehrere Szenen vom Lago Maggiore und vom Gardasee, aber auch eine Straßenszene aus Tétouan in Marokko und die Darstellung von Löwen in Afrika. Aus Nordafrika brachte er zudem traditionelle Gewänder mit. Einen solchen „Burnus“ (offener Kapuzenmantel), der seiner Leibesfülle schmeichelte, pflegte er danach auch in seinem Heim in Sontheim zu tragen. In der Öffentlichkeit trat er ansonsten meist tadellos gekleidet im Anzug und mit der für ihn in seinen späten Jahren charakteristischen Fliege auf.

Max Kosmas Zahner (im Hintergrund, mit Strohhut) in Malcesine am Gardasee um 1960.30

Max Kosmas Zahner mit seiner Enkelin Gloria Meier um 1950.31

Im Heilbronner Adressbuch von 1950 wird „Kosmas Zahner, Kunstmaler“ noch an seiner Vorkriegsadresse in der Horkheimer Str. 13 in Heilbronn-Sontheim gelistet.32 Bald ließ Zahner jedoch gemeinsam mit seinem Schwager, dem Weingärtner Gustav Drautz, einen Neubau in der Arnoldstraße 16 errichten. Der andere Schwager, Schlosser Gebhard Bauer, schuf ein großes Metallrelief für die dort bis heute vorhandene Gartentüre.

Das Haus in der Arnoldstraße 16 in Heilbronn-Sontheim, in dem der Maler ab den 1950er Jahren mit seiner Familie lebte.33

Spätestens 1954 hatte der Kunstmaler mit seiner zweiten Frau den ersten Stock der Arnoldstraße 16 in Heilbronn-Sontheim bezogen.34 Dort lebte Zahner dann bis an sein Lebensende.35

Max Kosmas Zahner in der Bauernstube im Haus Arnoldstraße 16 in den 1950er Jahren.36

Ein weiteres, am selben Tag aufgenommenes Foto zeigt rechts im Hintergrund eines der charakteristischen Blumenbilder des Malers.37

1956 adoptierten Zahner und seine zweite Frau noch eine weitere Adoptivtochter, die am 31. März 1948 in Konstanz geborene Bärbel Amann. Das Mädchen stammte aus schlechten Verhältnissen, war das Kind von Alkoholikern, und wurde durch Zahner von Bärbel zu Iris umgetauft.

Bei der Adoption von Iris setzte sich Zahner über den Ratschlag seiner Schwes­ter hinweg, die davon abgeraten hatte. Das Familienleben war sicher oft schwierig, nicht zuletzt wegen der großen Altersunterschiede innerhalb der Familie. Bei der Adoption der zweiten Tochter war Kosmas Zahner bereits 59 Jahre alt. Auch wird sein Wesen als kompliziert beschrieben, da er zwar willensstark und geschäftstüchtig war, aber auch sehr jähzornig sein konnte.

Kosmas Zahner blieb bis zum Rentenalter bei Landerer beschäftigt, zuletzt als Lithograph, und widmete sich danach nur noch seiner freien künstlerischen Tätigkeit.

Er starb am 29. Juni 1977 in Weinsberg und wurde in Sontheim im Grab seiner ersten Frau bestattet. Später fanden in dieser bis heute erhaltenen Grabstelle auch Zahners zweite Frau Gertrud, die Adoptivtochter Iris sowie deren Sohn Michael Zahner ihre letzte Ruhe.

Familiengrab Zahner auf dem Friedhof in Heilbronn-Sontheim.38

Der Lebensweg der Adoptivtöchter ging in unterschiedliche Richtungen. Die ältere Adoptivtochter Marte heiratete am 4. Januar 194739 den Fotografen Hans Meier (1920-1976),40 der ab 1967 Alleininhaber der Fotowerbung Haarfeld & Co. in Heilbronn war.41 Sie und ihre Nachkommen waren allesamt Fotografen oder in der Werbewirtschaft tätig. Die jüngere Adoptivtochter Iris geriet auf die schiefe Bahn, wurde Prostituierte und hatte auch sonst einen unsteten Lebenswandel. Ihre Söhne Michael und Peter wohnten später in einem Neubau hinter dem Wohnhaus der Zahners und wurden von der Witwe des Malers finanziell unterstützt.

Zahners Elternhaus in der Horkheimer Straße 13 wurde nach 1963 von der Stadt Heilbronn erworben und zugunsten einer Straßenverbreiterung abgerissen. Zahners Wohnhaus in der Arnoldstraße 16 befindet sich noch im Besitz von Verwandten.

Landhaus Zahner am Kosmasbuckel

Außer den beiden Häusern in der Horkheimer Straße 13 und in der Arnoldstraße 16 besaß die Familie Zahner südwestlich außerhalb von Sontheim einen großen Garten mit einigen einfachen, gemauerten und ziegelgedeckten Pavillon­häusern, die seit der Nachkriegszeit vermietet waren. Vielleicht wurden die Gebäude auch überhaupt erst in der Nachkriegszeit erbaut, da sie in den Stadtplänen von 1925 und 1938 noch nicht verzeichnet sind. Der auf einer Anhöhe südlich der Mauserstraße freistehende und nur über einen unbefestigten und anfangs namenlosen Weg erreichbare Gebäudekomplex, in dessen unmittelbarer Nachbar­schaft sich lediglich noch Gewächshäuser der Gärtnerei Bauer befanden, hatte lange Zeit keine Hausnummer, sondern wurde als „Landhaus Zahner“ der Mauserstraße zugerechnet. Erst durch die Erschließung des Baugebiets „An der Ziegelhütte“ im Gewann Mühläcker zwischen Landhaus und Mauserstraße wurde der Zufahrtweg zum Landhaus ausgebaut und 1988 in „Kelten­straße“ benannt,42 wodurch die Gebäude des Landhauses ihre heutige Adresse Keltenstraße 23 und 25 erhielten

Landhaus Zahner in der Keltenstraße 23 und 25. Das vorne im Bild zu sehende Gebäude (Keltenstraße 23) ist noch ursprünglich erhalten, das Gebäude dahinter (Keltenstraße 25) wurde stark erweitert. Zum Gebäudekomplex zählt auch ein nicht im Foto sichtbares, längliches zweigeschossiges Hinterhaus.43

Vor der Erschließung des Wohngebiets war der Abhang vom Landhaus hinunter zur Mauserstraße als „Kosmas­buckel“ im Winter eine beliebte Schlitten­bahn der Sontheimer Kinder. Außerdem befanden sich auf dem Zahner-Grundstück zwei Bunker, die nach dem Zweiten Weltkrieg auch eine Faszination auf die Kinder der Umgebung ausübten, heute aber nicht mehr vorhanden sind. Der nordwestlich der Zahner-Gebäude (etwa im Bereich des Gartens des heutigen Eckhauses Keltenstraße 19) befindliche Bunker war Teil der Neckar-Enz-Stellung, einer geheimen Befestigungslinie aus den 1930er Jahren. Es handelte sich um das Bauwerk 222, einen in Stahlbetonbauweise ausgeführten MG-Schartenstand.44 Die Reste dieses Bunkers wurden mit großem Aufwand entfernt, als dort das Baugebiet erschlossen wurde. Der zweite östlich der Zahner-Gebäude unter der dortigen Garage (an der Stelle eines früheren Schuppens) befindliche Bunker soll nach Erinnerungen früherer Landhaus-Bewohner schon lange aufgrund von Feuchtigkeit verrottet sein. Es könnte sich hierbei um einen ebenfalls in Zusammenhang mit der Neckar-Enz-Stellung stehenden Armierungsschuppen (also ein Versteck für Panzersperren etc.) gehandelt haben, wie sie aus Kostengründen häufig nur aus Holz konstruiert waren. Da die Gebäude des Landhauses noch nicht auf dem Stadtplan von 1938 erscheinen, könnten sie erst während oder nach dem Krieg zwischen den beiden Bunkerbauten errichtet worden sein.

Im „Landhaus“ werden in den Heilbronner Adress­büchern der 1950er und 1960er Jahre jeweils sechs bis acht Miet­parteien gelistet. Die Wohnverhältnisse dort waren äußerst bescheiden, die Mieter bewohnten zum Teil nur einzelne Zimmer. Zu den Mietern der 1950er und 1960er Jahre zählten Zahners Schwiegersohn, der Fotograf Hans Meier (1920-1976)45 mit seiner Familie, die verwitwete Fotografin Justine Brandt (1881-nach 1969),46 der Buchhändler Paul Haag (1891-1968),47 der Bauarbeiter Emil Schmidt,der Zimmermann Martin Guhr sowie der gesellige und bekannte Knorr-Betriebsgärtner Friedrich Götz („Götze-Fidde“).

Besitzer (*) und Mieter des „Landhauses“ von Max Kosmas Zahner 1958.48
Emil Schmidt vor dem Landhaus Zahner um 1960.49
Martin Guhr im Garten des Landhauses Zahner um 1960.50
„Bestätigung – Herr Haag (Paul) wohnt in m. Landhaus & bez. 13 DM Miete. M.K. Zahner“51

Eine undatierte Bestätigung Zahners für Buchhändler Haag, der bis in die frühen 1960er Jahre ein einzelnes Zimmer im Landhaus bewohnte, über seine Miete von 13 DM hat sich im Bestand des Stadtarchivs Heilbronn erhalten.

Ab 1964 sind in den Adressbüchern Miteigentümer aus den Reihen der bisherigen Mieter verzeichnet. Zahners Adoptivtochter Marte und ihr Mann Hans Meier hatten den von ihnen bewohnten Teil als Erbe ausbezahlt bekommen. Friedrich Götz hatte den von ihm bewohnten Teil erworben. Die restlichen Gebäudeteile blieben im Besitz von Max Kosmas Zahner bzw. nach dessen Tod noch eine Weile im Besitz von seiner Witwe Gertrud. Die Landhausgebäude wurden verschiedentlich aus- und umgebaut. Vor allem das südöstliche Gebäude (Keltenstraße 25) wurde stark erweitert und aufgestockt. Das Grundstück wurde außerdem parzelliert. Das Eckhaus Keltenstraße 19 befindet sich auf einem Teil des ursprünglich zum Landhaus gehörenden Gartens.

Werk

Auf einer im Archiv der Stadt Heilbronn erhaltenen undatierten Werbekarte brachte Kosmos Zahner „seine Gemälde und Zeichnungen in Erinnerung: Landschaften, Stilleben, Blumen und Tiere“.52 Später hatte er Briefpapier mit dem Slogan „Atelier Zahner malt und zeichnet alles“.

Dass er tatsächlich eine große Bandbreite von Gebrauchsgrafiken und freien Arbeiten geschaffen hat, belegt das erhaltene Werk des Künstlers, das Gemälde und Druckgrafiken umfasst. Unter seinen nach­weisbaren Ölgemälden machen Landschafts- und Blumenbilder den größten Teil aus. Seine bevorzugten Bildträger wa­ren Faser­platten und Pappen, seltener auch Holz. Er malte jedoch praktisch nie auf Leinwand.

Motive für seine Landschaftsbilder fand Zahner in der näheren Um­gebung seines Wohnorts, aber vor allem auch auf seinen Reisen nach Norditalien und Afrika. Der Lago Maggiore mit seiner farben­präch­tigen Pflanzenwelt am Ufer, die mit den kühlen Farben von Wasser, Himmel und umgebender Bergwelt kontrastiert, hatte es ihm be­sonders angetan und er malte mehrere Uferszenen, von denen eine auch in seiner Wohnung einen prominenten Platz erhielt. Vielleicht hat ihn die Überquerung der Alpen auf dem Weg zum Lago Maggiore auch zu seinen Alpenmotiven angeregt.

Seine zahlreichen Blumenstillleben geben eine große Zahl vor allem heimischer Blumen wie Chrysanthemen, Flieder, Hortensien, Rosen, Tulpen, Nelken, Stiefmütterchen usw. wieder.

Sein bislang bekanntes malerisches Werk wird durch einige singuläre Werke wie das Porträt des Heilbronner Physikers Robert Mayer oder das Bild einer Löwengruppe in Afrika ergänzt, ferner durch  groß­formatige norwegische Fjordlandschaften sowie durch einige Kopien von Bildern anderer Maler.

Zahners Malstil ist vom weitgehenden Verzicht auf feine Pinsel­striche und dem völligen Fehlen lasie­render Malerei geprägt. Statt­dessen lässt sein charakteristischer gro­ber und unruhiger Pinsel­strich manche seiner Gemälde wie schnelle Pinselskizzen erscheinen.

Vor allem in seiner Landschaftsmalerei wirkt Zahner von Max Lieber­mann inspiriert, mit dem er um 1920 in Berlin Kontakt hatte. Dessen Malerei, die nicht mehr auf die genaue Wiedergabe von möglichst vielen Details abzielte, sondern mit groben Pinselzügen den Gesamt­eindruck einer Szene festzuhalten vermochte, wurde richtung­weisend für den deutschen Impressionismus des frühen 20. Jahr­hunderts. Auch Liebermanns Farbwahl, die durch die Bei­mischung von Braun- und Grautönen stets gedämpft wirkt, könnte sich auf Zahner ausgewirkt haben, dessen Landschaften ebenfalls meist ohne grelle Töne auskommen.

Zahners grober Duktus und die pastös aufgetragenen, vielfach ab­gestuften gedeckten Farben funk­tionieren am Besten im Mauer- und Pflasterwerk auf seinen Mittel­meer-Bildern, in den Wellen auf sei­nen Bildern von Seen und Schif­fen, sowie im Blattwerk und in der Wolkenstruktur seiner Land­schafts­bilder.

Gleichwohl weisen einige von Zahners Ölbildern auch eine gewisse Unbeholfenheit auf. Selten gibt sich der Maler Mühe, dunkles Busch- oder Blattwerk differenziert auszuarbeiten. Einige Landschaftsbilder haben zudem perspektivische Schwächen. Exemplarisch sei hier die im Kunsthandel nachweisbare Ansicht der Trinkhalle in Baden-Baden mit ihren perspektivischen und kompositorischen Eigentümlich­­keiten erwähnt: das Gebäude schiebt sich wie ein kippender oder ver­­drehter Baukörper durch die Bildmitte, und das wieder einmal grob gezeichnete Laubwerk der flankierenden Bäume sowie der viel
Raum einnehmende, gemusterte Bodenbelag im Vor­der­­grund lassen die Szenerie eigentümlich unruhig und perspek­tivisch ver­schoben er­schei­nen.

Auf keinem der vom Verfasser in Augenschein genommenen Gemäl­de ist eine wie auch immer geartete Unterzeichnung zu erkennen. Wahrscheinlich hat Zahner seine Motive in den meisten Fällen frei ausgeführt, wodurch sich perspektivische Unzulänglichkeiten er­klären ließen, die insbeson­dere bei der auf vielen Motiven sichtbaren Architektur mit Flucht­linien (Häuser, Treppen, Mauern usw.) zum Tragen kommen.

Nicht immer war Zahners bevorzugter grober Pinsel das richtige Werkzeug. Seine kleinformatige Ansicht des Heilbronner Hafen­marktes, auf dem eine Topfverkäuferin auf Kunden wartet, hat der Maler als Grafik und als Gemälde ausgeführt. Während der feine Strich der Grafik dem Platz seine Weite lässt, wirkt die selbe Szenerie als Gemälde wegen der groben Ausführung des Astwerks in den Bäu­men eigentümlich gedrängt und bewaldet.

Zahners Blumenbilder lassen stärkere Routine und Gesetz­mäßig­keiten als seine Landschaftsmotive erkennen. Die großformatigen Blumenbilder zeigen praktisch immer eine zentral dargestellte Vase mit opulenten Mengen an Schnitt­blumen vor einem meist wenig definierten Hintergrund. Lichteinfall und Schattenwurf nach rechts hinten sind bei den großen Blumenbildern nahezu übereinstimmend angelegt. In den kleinformatigen Blumenbildchen Zahners spricht schließlich der sach­­­liche Gebrauchsgrafiker zum Betrachter: Die je­wei­ligen Blumen, seien es Rosen, Nelken, Stiefmütterchen, Veil­chen oder Tulpen, sind schnörkellos vor einem bisweilen zu leer wir­ken­den, neutralen hellen Hintergrund dargestellt.

Mit Zahners grober Malerei kontrastieren seine feinen Zeichnungen mit Motiven aus Heilbronn und Sontheim, die als signierte Drucke Verbreitung fanden. Diese Arbeiten sind wohl Ende der 1960er oder Anfang der 1970er Jahre mit dünnem Stift nach alten Fotos oder Postkarten gezeichnet und zeigen markante Szenen wie den Heil­bronner Marktplatz, den Hafenmarkt, die Johannis- und Moser­gasse in Heilbronn sowie die Ortsmitte von Sontheim und die Rahmer-Mühle vor der Zerstörung im Zweiten Weltkrieg. Wesensmerkmal dieser Motive ist, dass der Zeichner keine freie künstlerische Aus­einandersetzung mit den Motiven sucht, sondern dass er technisch versiert mit sicherem Strich und mit geübter Schraffurtechnik eine realistische zeichnerische Wiedergabe der Fotomotive erreicht.

Der Maler ließ die Motive schwarz-weiß drucken und hat sie an­schließend nochmals mit Bleistift schraffiert, von Hand beschriftet und signiert. Auf diese Art wirken die Blätter wie individuelle Hand­zeichnungen, auch wenn sie industriell gefertigt wurden.

Ebenfalls als nachträglich mit Bleistift schraffierte und signierte Schwarz-Weiß-Drucke fanden verschiedene Tierzeichnungen von Zahner Verbreitung. Bei den überwiegend vor weißem Hintergrund dargestellten Hunden, Kätzchen, Eichhörnchen und anderen Tieren gibt sich Zahner abermals als routinierter Ge­brauchs­grafiker zu er­kennen, der keine komplexe Bildkomposition und keinen unver­wech­sel­baren Stil anstrebt, sondern der mit fleißigem Federstrich anspruchslose, aber dennoch gefällige Motiv zu schaffen weiß. Möglicherweise dienten auch für diese Motive Fotos als Vorlage.

Über Zahners an seiner Arbeitsstelle bei Landerer geschaffenen Ent­würfe ist nur wenig bekannt, da diese wohl auch nur selten ein in­dividuelles Signet des Entwerfers tragen. Er war jedoch mindestens an der technischen Umsetzung vieler bei Landerer zwischen den 1930er und 1960er Jahren gedruckten Drucksachen beteiligt.

Eindeutig als Auftragsarbeiten nachweisbar sind mehrere Urkunden für verschiedene katholische Kirchen aus der Region um Heilbronn. So gestaltete Zahner 1946 die Urkunde zur Grund­­steinlegung der Kirche St. Maria Immaculata beim Südbahnhof in Heilbronn. Die Ma­donnenstatue dieser Kirche schuf der Holzbildhauer Adalbert Bauer, der Mann von Zahners Nichte Priska Bauer, der 1957 den Betrieb von Zahners verstorbenem Schwager Gebhard Bauer übernahm. 1955 gestaltete Zahner die Urkunden zur Grundsteinlegung der Fleiner Drei­faltigkeitskirche und zur Wieder­aufnahme der Wallfahrten zur Talheimer Liebfrauenkirche. Auf der Urkunde für die Dreifaltig­keits­kirche in Flein hat neben dem Dekan des Kapitels Neckarsulm, dem Pfarrer und dem Vikar von Sontheim, dem Berater des Bauherrn, den flämischen Baukaplänen, den Ver­tretern des Kirchenstiftungsrats, dem Fleiner Bürgermeister, dem Architekten und dem Bau­unter­neh­mer auch „der Graphiker der Urkunde: M. Kosmas Zahner“ unter­schrieben.

Im Gesamtwerk erscheint Max Kosmas Zahner als Gebrauchs­künstler, der hauptsächlich auf das Wesentliche reduzierte, deko­ra­tive Motive schuf. Seine größeren Gemälde haben bisweilen impres­sio­nistische Züge und leben zumeist vom Spiel mit Farbe und Licht, können aber nicht immer überzeugen. Seine Grafiken mit Heil­bronner Ortsansichten schöp­fen aus dem Fundus tradierter und be­liebter Motive. Seine kleinen Tier- und Pflanzenbilder sind von an­rührender Schlichtheit. Keines seiner Werke erzählt eine Geschich­te oder hat eine irgendwie geartete metaphysische Bedeutungs­ebene.

Mit seiner einfachen Kunst hat Zahner in den 1950er und 1960er Jahren durchaus den Massengeschmack getroffen. Nach den wilden Zwanzigern, nach der von Ideologie geschwängerten Kunst der NS-Zeit und nach der Katastrophe des Zweiten Weltkriegs stand un­ver­fängliche, rein dekorative Kunst hoch im Kurs. Heidelandschaften, Alpen­bilder und Motive von den norditalienischen Seen zeigten die Urlaubsregionen und damit die Sehnsuchtsorte der Käufer solcher Bilder.

Zahners Gemälde waren in Heilbronner Kunsthandlungen erhältlich, einige Werke tragen Stempel oder Aufkleber der 1955 in der Heil­bronner Hafenmarktpassage eröffneten Kunsthandlung Otto Schifer (spätere Galerie Seiler). Außerdem soll er intensiv mit dem Heil­bron­ner Kunsthaus Reim zusammen gearbeitet haben, wo er zeit­weise bald täglich Bilder rahmen ließ.

Wie auch seine Zeitgenossen Kurt Krieger und Oskar Busch, die beide in den Nachkriegsjahrzehnten Ateliers in der Heilbronner Innen­­stadt betrieben, bediente Max Kosmas Zahner mit seinen Ge­mälden und Grafiken den Bedarf der einfachen Bevölkerung nach dekorativer Kunst. Während die Lokalpresse regelmäßig und aus­führlich über die Ausstellungen des Heilbronner Künstlerbundes be­richtete, waren Zahner, Busch und Krieger kaum einer Meldung wert. Gleichwohl haben diese Heilbronner Kunstmaler es ver­standen, hun­derte von Gemälden an Kunden aus der Region zu verkaufen und über Jahr­zehnte von ihrer Kunst leben zu können. Neben seinem Heilbronner Absatzmarkt hatte Zahner auch Kontakte nach Baden-Baden. Auf einer Werbekarte im Besitz des Stadtarchivs Heilbronn weist er auf eine „ständige Ausstellung im Atelier Frietsch in Baden-Baden, Langestraße 6“ hin.53 Für den dortigen Kundenkreis war vielleicht auch die zuvor schon erwähnte Ansicht der Trinkhalle in Baden-Baden bestimmt.54 Weil Werke von Zahner auch immer wieder im Kunsthandel in Neu-Ulm auftauchen, besteht auch die Möglichkeit, dass der Maler einen Vertriebsweg dorthin hatte. Vom internationalen Kunstmarkt blieb Zahner freilich völlig unbeachtet und bis zum heutigen Tag tauchen seine Werke eher als Zufallsfunde im privaten Kleinanzeigenmarkt statt in Katalogen von Kunst­händ­lern auf.

Eine Zeitgenossin des Sontheimer Malers war die in München ge­bo­rene Malerin Hermine Zahner (1912–1981), die zahlreiche Blumen­stillleben schuf. Sie signierte mit „h. Zahner“, wobei sie das kleine h des Vornamens in Kurrentschrift, ihren Nachnamen in lateinischer Schreibschrift schrieb. Werke des Sontheimer Malers, der seine Ge­mälde mit „Zahner“ in lateinischer Schreibschrift mit markantem, nach unten gezogenen Z signierte, werden auf dem Kunstmarkt ge­legent­lich der bekannteren Münchner Malerin zugeschrieben.

Alle bekannten Werke:

Gemälde

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist neckarstrasse.jpg

Obere Neckarstraße in Heilbronn, 34 x 44 cm, Privatbesitz. Das Bild befindet sich im Besitz der Nachkommen von Klaus Rieker, der gemeinsam mit Zahner bei Fa. Landerer in Heilbronn arbeitete.55

Hafenmarkt in Heilbronn, Öl/Lwd., Städt. Museen Heilbronn.56 Eine Zeichnung desselben Motivs hat Zahner als Druckgrafik herstellen lassen.

Burg Hornberg am Neckar, 70 x 100 cm, Lwd., Privatbesitz.57

Trinkhalle in Baden-Baden, Öl auf Karton, 50 x 67 cm, Richter & Kafitz, Bamberg, 13. August 2011, Lot GE4181, verk. für 180 Euro.58

Bäume am Bach, Öl/Lwd., Städt. Museen Heilbronn. Aus einer Gruppe von vier Gemälden, die Frau Zahner den Städt. Museen Heilbronn 1979 aus dem Nachlass des Malers gestiftet hat.

Böckinger Bahnhof, Öl/Lwd., Städt. Museen Heilbronn. Aus einer Gruppe von vier Gemälden, die Frau Zahner den Städt. Museen Heilbronn 1979 aus dem Nachlass des Malers gestiftet hat.

Landschaft mit Birken, 50 x 69 cm, auf Pappe, Stadtarchiv Heilbronn, aus dem Nachlass von Bruno Brennmehl (1889-1966), der ebenfalls bei Landerer arbeitete und wahrscheinlich auch mit Zahner befreundet war.59

Waldlanschaft, Privatbesitz.60

Landschaftsbild mit Baumgruppe, 64 x 95 cm, auf Holz. Privatbesitz.61

Landschaft mit See und Steg, rückseitig datiert 1966, 83 x 99 cm, auf Pappe, Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2020.061. Aus dem Nachlass von Zahners Landhaus-Mieter Emil Schmidt.

Szene am Lago Maggiore bei Locarno (Motiv rückseitig bezeichnet), 79 x 98 cm, auf Faserplatte, Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2020.062. Aus dem Nachlass von Zahners Mieter Emil Schmidt.

Szene am Lago Maggiore, ca. 70 x 100 cm, Privatbesitz.62

Szene am Lago Maggiore, 59 x 79 cm, auf Karton, gerahmt. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2019.05163

Szene am Lago Maggiore mit Blick auf die Isola Bella. Privatbesitz.64

Oberitalienische Seeszene, 75 x 91 cm (mit Rahmen). Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2021.033.

„Am Comer See“, 70 x 84 cm, auf Faserplatte, rückseitig bezeichnet und datiert 1964. Privatbesitz.65

Fischerboote im Hafen von Malcesine, Privatbesitz.66

Torbogen in Malcesine am Gardasee, Privatbesitz.67

Szene am Lago Maggiore, rückseitig datiert 1966. Slg. Knaus, Untergruppenbach.68

Oberitalienische Seeszene, Privatbesitz.69

Oberitalienische Landschaft, Öl/Lwd., Städt. Museen Heilbronn. Stiftung aus Privatbesitz 1989.

Eine Szene mit einem oberitalienischen Motiv ist außerdem auch auf einem alten Zahner-Familienfoto im Hintergrund zu sehen. Eventuell handelt es sich um eines der hier aufgeführten Bilder oder aber um eine weitere Fassung eines mehrfach wiederholten Motivs.

Tetuan in Marokko, 50 x 40 cm, auf Faserplatte. Bezeichnet „Zahner Tetuan“. Gesehen 2024 im Kunsthandel.70

Heidelandschaft. Privatbesitz.

Heidelandschaft. Privatbesitz.71

Alpenlandschaft, 60 x 80 cm, auf Faserplatte, Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2020.063. Aus dem Nachlass von Zahners Mieter Emil Schmidt.

Alpenlandschaft. Privatbesitz.72

Schafe in Gebirgslandschaft, Privatbesitz.73

Schafe in Gebirgslandschaft, 79 x 111 cm, auf Faserplatte, Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2020.060. Aus dem Nachlass von Zahners Mieter Emil Schmidt.

Alpenlandschaft, 45 x 53 cm, auf Platte, links unten signiert “Zahner”. Privatbesitz.74

„Steiniger Höhenweg im Ötztal“, ca. 70 x 90 cm, auf Faserplatte, rechts unten signiert “Zahner”, rückseitig bezeichnet und datiert 1961. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2022.022.75

Höhenweg bei einer Alphütte, 37 x 41 cm, auf Karton, rechts unten signiert “Zahner”. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2022.007.

Alpenlandschaft, 40 x 50 cm, auf Pappe, rechts unten signiert “Zahner”. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2022.003. Schenkung aus Privatbesitz.

Norwegische Fjordlandschaft, 67 x 98 cm, auf Holz, rechts unten signiert “Zahner”, neu gerahmt. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2019.042. Das Bild stammt aus dem Nachlass eines Heilbronner Paares, das seine Hochzeitsreise kurz vor Beginn des Zweiten Weltkriegs nach Norwegen machte.

Norwegische Fjordlandschaft, rechts unten signiert “Zahner”. Privatbesitz.76

Segelschiff auf hoher See, rechts unten signiert “Zahner”. Auf Pappe. Privatbesitz.77

Segelboote, Privatbesitz.78

Segelboote, Privatbesitz.79

Segelboot, 46 x 35 cm, auf Malpappe, links unten signiert “Zahner”, gerahmt im Stil der Zeit. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2019.013.

Segelboot, 21 x 18 cm, Pappe. Rechts unten signiert “Zahner”. Im August 2023 im Angebot bei ebay.de.80

Seelandschaft mit Segelbooten im Abendlicht, 44 x 85 cm, auf Hartfaser, rechts unten signiert “Zahner”. Im Juli 2021 im Angebot von Kolb Antik, Neu-Ulm bei ebay.de81

Dieses Bild hat ein leeres Alt-Attribut. Der Dateiname ist zahner-seelandschaft.jpg

Seelandschaft, 24 x 30 cm, auf Karton, im August 2019 im Angebot bei ebay.de.82

Blumenstrauß in Vase, 40 x 30 cm, auf Platte, Kunstsammlung Schmelzle, Inv. Nr. 2020.026.83

Blumenstrauß in Vase, auf Platte, rückseitig datiert 1965.84

Rosenstrauß in Vase mit blauer Schale.85

Chrysanthemenstrauß in hoher schlanker Vase, 48 x 35 cm, Öl auf Pappe. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur E005-1174, aus dem Nachlass Brennmehl.

Dahlienstrauß in Vase, 47 x 33,5 cm, Karton. Städtische Galerie Ehingen, Sammlung Doris Nöth, Inv. Nr. 729.

Blumenstrauß in blauer Vase, Privatbesitz.86

Chrysanthemenstrauß, 73 x 53 cm, auf Platte. Im Frühjahr 2023 im Angebot des Neu-Ulmer Kunsthändlers Kolb-Antik bei ebay.87

Chrysanthemenstrauß. Privatbesitz.88

Chrysanthemenstrauß in Vase mit kleinen Äpfeln, 62 x 81 cm, auf Karton. Im Sommer 2019 im Angebot bei ebay.de.89

Chrysanthemenstrauß in Vase, 70 x 100 cm, auf Platte, Kunstsammlung Schmelzle, Inv. Nr. 2020.028.

Chrysanthemenstrauß in Vase mit kleiner Dose, 62 x 71 cm, auf Malkarton, Kunstsammlung Schmelzle, Inv. Nr. 2020.059.

Chrysanthemenstrauß in Vase, 70 x 100 cm, auf Pappe, Kunstsammlung Schmelzle, Inv. Nr. 2021.044.

Hortensienstrauß in breiter dunkler Vase, 70 x 97 cm, auf Platte. Das Bild wurde bei Eppli Auktionen in Stuttgart am 21. Juni 2014 als Lot 1626 versteigert. Bei der Auktion war es falsch zugeschrieben an Hermine Zahner.

Fliederstrauß in Vase, auf Platte. Kunstsammlung Schmelzle, Inv. Nr. 2023.032.

Fliederstrauß in Vase mit kleiner Dose, ca. 55 x 80 cm, auf Karton. Gesehen im Kunsthandel.90

Fliederstrauß in Vase. Das Bild war 2024 im Kunsthandel.91

Fliederstrauß in Vase, 60 x 50 cm, auf Platte. Kunstsammlung Schmelzle, Inv. Nr. 2020.047. Das Bild stammt aus dem Besitz eines Nachbarn von Zahner in der Arnoldstraße in Sontheim. Im selben Haushalt befanden sich einst auch kleinformatige Stiefmütterchen-Bilder.92

Flieder, 24 x 18 cm, auf Platte. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2020.014. 93

Tulpenstrauß in Vase, 36 x 27 cm, auf Platte. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2021.030.

Tulpenstrauß in Vase, 55,5 x 66,5 cm, auf Holz. Privatbesitz.94

Tulpenstrauß in Vase, Privatbesitz.95

Blumenstrauß mit Mohn und Rittersporn in Vase. Privatbesitz.

Blumenstrauß mit Mohn und RIttersporn in Vase. Außenmaße mit Rahmen 57 x 41 cm. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2022.009.96

Blumenstrauß mit Mohn und Rittersporn in Vase. Privatbesitz.97

Blumenstrauß mit Mohn und Rittersporn in Vase, auf Pappe, 54 x 40 cm. Seit Oktober 2022 in Angebot bei kleinanzeigen.de.98 Das Bild ist eine Ruine, die Oberfläche weist starke Beschädigungen auf.

Blumenstrauß in Vase, auf Platte, 45 x 36 cm. Privatbesitz.99

Blumenstrauß in Vase. Privatbesitz.100

Sonnenblumen, 58 x 48 cm, auf Platte. Privatbesitz.101

Sonnenblumen, 80 x 60 cm, Karton.102

Blumenbild mit Mohn und Rittersporn. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2022.057.

Tulpen, 22 x 16 cm, auf Platte, rückseitig beschriftet und datiert „Hl. Pfingstfest Tauffest 1956 M. K. Zahner“, Privatbesitz.103

Vier kleine Blumenstillleben: Veilchenstrauß, Tulpen, Nelken und Rosen, Slg. Herrmann, ehem. Schwaigern.

Stiefmütterchen, 15,5 x 13,5 cm, auf Holz, links unten signiert “Zahner”, gerahmt im Stil der Zeit. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2019.012.

Kleines Rosenstillleben, Öl auf Karton, 11 x 8,5 cm, im mindestens seit April 2019 im Angebot bei ebay.de.104

Rosenstillleben, Außenmaße mit Rahmen ca. 40 x 30 cm, auf Holz, signiert “Zahner”. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2022.008.105

Rosenstillleben, vermutlich gleichartige Größe und Beschaffenheit wie die das vorhergehende Bild. Im August 2019 angeboten auf einem Kleinanzeigenportal.106

Kleines Rosenstillleben. Privatbesitz.107

Chrysanthemen, 70 x 30 cm, auf Faserplatte. Privatbesitz.108

Porträt von Robert Mayer, 32 x 26 cm, Städt. Museen Heilbronn, Inv. Nr. 69. Die Stadt Heilbronn hat das Gemälde noch von Zahner selbst im September 1950 erworben. Eine kleinere Fassung des Porträts befindet sich im Besitz von Zahners Nachfahren.109

Madonna mit Kind, 85 x 70 cm, auf Sperrholz. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2022.050.

Ballerina. Privatbesitz.

Lesendes Mädchen, 50 x 40 cm, Kopie nach Fragonard. Privatbesitz.110

Weitere Kopie des lesenden Mädchens.111

Bauernpaar bei der Ernte, ca. 40 x 30 cm. Privatbesitz.112 Das Motiv geht vermutlich auf Adolphe Monticelli (1824-1886) zurück. Zahner könnte seine Fassung bereits nach einer Kopie des Originalbilds gemalt haben.

Löwengruppe, Öl/Lwd., Städt. Museen Heilbronn. Aus einer Gruppe von vier Gemälden, die Frau Zahner den Städt. Museen Heilbronn 1979 aus dem Nachlass des Malers gestiftet hat.

Drei Kinderbildnisse, jeweils 48,5 x 24,5 cm, auf Sperrholz, Privatbesitz.113

Junges Mädchen, 50 x 28 cm, auf Karton. 2014 versteigert bei Catawiki. Fälschlich Hermine Zahner zugeschrieben.114

Grafiken

Die Grafiken mit Heilbronner Vorkriegsmotiven entstanden vermutlich in den 1960er oder 1970er Jahren nach alten Fotovorlagen.

Marktplatz in Heilbronn, mit Beischrift und Signatur, Privatbesitz.115

Johannisgasse in Heilbronn, 37 x 30 cm, signierter Druck, unter dem Druckbild bezeichnet „Schönste Gasse v. Heilbronn (Johannis-Gasse) vor der Zerstörung“ und signiert „Zahner“. Kunstsammlung Schmelzle, Bad Wimpfen, Inv. Nr. 2019.030.

Johannisgasse in Heilbronn, 42 x 30 cm, signierter und von Hand schraffierter Druck, unter dem Druckbild bezeichnet: „Johannis-Gasse, 1596 schönste Gasse von Heilbronn vor der Zerstörung 1944“. Stadtarchiv Heilbronn.116

Johannisgasse in Heilbronn, kolorierte und signierte Fassung des Motivs.

Hafenmarkt in Heilbronn, Privatbesitz.117 Das Motiv entspricht dem bereits zuvor gezeigten kleinformatigen Gemälde im Besitz der Städt. Museen Heilbronn. Ein weiteres Exemplar in Privatbesitz ist bekannt.118

Mosergasse in Heilbronn, Privatbesitz.119

Kirchbrunnenstraße in Heilbronn, Privatbesitz.120

Ansicht der St.-Martinus-Kirche in Sontheim, 31 x 43 cm, signierter und von Hand schraffierter Druck, unter dem Druckbild handschriftlich bezeichnet, Stadtarchiv Heilbronn.121

Ansicht der Rahmer-Mühle in Sontheim, 42 x 30 cm, signierter und von Hand schraffierter Druck, unter dem Druckbild handschriftlich bezeichnet „Ehemalige Deutsch Ordens-Mühle 1534 (Rahmers Mühle) in Heilbronn-Sontheim vor der Zerstörung im Hitler-Krieg 1945“. Stadtarchiv Heilbronn.122

Rahmer-Mühle in Sontheim. Kunstsammlung Schmelzle, ohne Nummer. Ein weiteres Exemplar aus Privatbesitz ist bekannt.123

Schwarzwaldszene, 30 x 42 cm, signierter und von Hand schraffierter Druck, unter dem Druckbild handschriftlich bezeichnet „O Schwarzwald, o Heimat!“ Stadtarchiv Heilbronn.124

Wegkreuz mit Kind vor Gebirgslandschaft, 30 x 42 cm, signierter und von Hand schraffierter Druck, unter dem Druckbild handschriftlich bezeichnet „Vertraue immer auf ihn!“ Stadtarchiv Heilbronn.125

Handsignierte Grafik „Zwei Schäferhunde“.126

Handsignierte Grafik „Hund“, Kunstsammlung Schmelzle, Inv. Nr. 2021.047.

Handsignierte Grafik „Katze“, Slg. Knaus, Untergruppenbach.127

Handsignierte Grafik „Eichhörnchen“, Slg. Knaus, Untergruppenbach.128

Handsignierte Grafik „Zicklein“, Slg. Knaus, Untergruppenbach.129

Ohne Abb: Handsignierte Grafik „Affe“.130

Handsignierte Grafik „Reh“. Privatbesitz.131

Handsignierte Grafik “Reh”. Motivisch übereinstimmend mit dem vorigen Motiv, aber spiegelverkehrt gedruckt. Privatbesitz.132

Konvolut von sieben Grafiken (Federzeichnungen oder Drucke): Kirchbrunnenstraße, Hafenmarkt, Johannisgasse, Fischergasse und Marktplatz in Heilbronn sowie zwei Ansichten der Sontheimer Kirche, Städt. Museen Heilbronn.133

(ohne Abb.) Konvolut Tierzeichnungen in unterschiedlichen Formaten, handsignierte Drucke, Stadtarchiv Heilbronn.134

Danksagung

Für Unterstützung bei dieser im Frühjahr 2019 begonnenen Recherche danke ich Walter Hirschmann vom Stadtarchiv Heil­bronn, auf dessen Aufzeichnungen aus den 1990er Jahren zu Gesprächen mit der damals noch lebenden Witwe des Malers die anfangs verfügbaren grundlegenden Informationen zur Biographie des Malers zurück gehen. Er war es auch, der im Juni 2019 ein Gespräch mit den Großnichten des Malers, Claudia Merkt-Eyberg und Regina Bauer, ermöglicht hat, aus deren Aussagen sich ein schlüssiges Bild der persönlichen Verhältnisse Max Kosmas Zahners zeichnen ließ. Dank schulde ich außerdem Achim Frey vom Stadt­archiv Heilbronn, Dr. Rita Täuber von den Städtischen Museen Heilbronn und Daniela Kraus vom Standes­amt Heil­bronn für stets zuvorkommende Zusammenarbeit bei meinen Nachforschungen. Schließlich danke ich der Familie Elsaß und Klaus Jähne für ihre Unterstützung bei der Recherche zum Landhaus Zahner und den dortigen Bunkerbauten sowie Corinna Holz, der Enkelin von Zahners Adoptivtochter Marte, für ihre Mithilfe. Weiterer Dank gebührt den zahlreichen Besitzern von Werken des Malers, die mir Abbildun­gen der Werke und Informationen zur Verfügung gestellt haben.

Einzelnachweise

  1. So in den Unterlagen zum Verkauf des Zahnerschen Anwesens in der Horkheimer Straße 13 an die Stadt Heilbronn 1963. Nach anderen Angaben im Stadtarchiv Heilbronn war der Vater Fabrikarbeiter in Sontheim, d.h. dort wohl entweder bei der Zwirnerei Ackermann oder bei der Schuhfabrik Wolko beschäftigt.
  2. Eberbach war ab 1899 als Kunsterzieher am Realgymnasium und an der Gewerbeschule in Heilbronn tätig. Vgl. Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung, ZS-14442.
  3. Foto aus dem Besitz von Cory Holz.
  4. Foto: Stadtarchiv Heilbronn, Fotomappe zu Kosmas Zahner, Archivsignatur F001M-5526.
  5. Städt. Museen Heilbronn, Akten zu Max Kosmas Zahner. Inhalt der Karte: „Paris 2. Juni 19. Euch allen recht herzl. Grüße. Ist Herr Jäger bei Euch? Ich komme vielleicht in 14 Tagen mit meinem Mädchen. Euer M Kosmas Zahner, deutsche Friedensdelegation, Versailles, über Berlin C2 Kabinettpost. Gebührenfrei. Familie K. Zahner, Sontheim b. Heilbronn, Württembg.“
  6. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur ZS-9613.
  7. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur ZS-9613.
  8. Foto aus dem Besitz von Cory Holz.
  9. Wohl nachträglich (1931?) koloriertes Foto aus dem Besitz von Cory Holz.
  10. Bild aus den Unterlagen der Sammlung Doris Nöth im Besitz der Städt. Galerie Ehingen.
  11. Handschriftliche Notiz Zahners auf einem Foto der Grabstelle.
  12. In einem Nachruf auf die Kunstsammlerin Doris Nöth (1923-2023) im Teckboten vom 17. Februar 2023 heisst es: „Das eigene Erleben ohne Vorbehalte zu teilen, war ihr Prinzip. Sie lernte es bereits im Ehinger Elternhaus, wo sie bei regelmäßigen Besuchen des Malers Cosmas Zahner Bilder von ihm geschenkt bekam.“
  13. Für Auskünfte zur Verbindung von Max Kosmas Zahner zu Doris Nöth danke ich Anne Linder von der Städtischen Galerie Ehingen sowie dem Nöth-Vertrauten Wolfgang Dick.
  14. Foto aus dem Besitz von Cory Holz.
  15. Heilbronner Stimme, Artikel vom 16. März 1974 und vom 3. März 1989, im Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung, ZS-11066.
  16. Anschriftenbuch der Stadt Heilbronn a. N. 1938/39, S. II 280.
  17. Anschriftenbuch der Stadt Heilbronn a. N. 1938/39, S. II 10 und S. III 278.
  18. Namenslisten der NSDAP-Mitglieder und NS-Funktionäre in Sontheim, Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur C008-60.
  19. Susanne Schlösser: Chronik der Stadt Heilbronn, Bd. V: 1939-1945, Heilbronn 2004, S. 159 (irrtümlich als „Johannes Kosmas Zahner“).
  20. Ernst Keller, geb. 16. Februar 1898, wohnhaft Mauerstr. 1 in Sontheim.
  21. Karl Wasserbäch, geb. 18. November 1898, Kaufmann, wohnhaft Mauerstr. 7 in Sontheim. Auch seine Frau und seine Tochter waren NS-Funktionäre.
  22. Eugen Hanselmann, geb. 24. März 1902, ab 1930 Verwaltungsoberinspektor, wohnhaft Sommerau 24 in Sontheim. Er war 1919 Mitbegründer des VfB Sontheim, 1921 der Naturfreunde Sontheim und 1924 des Arbeiter-Samariter-Bundes. Der NSDAP trat er 1933 bei. Nach dem Zweiten Weltkrieg gehörte er der SPD an, war von 1948 bis 1951 Vorsitzender des Sontheimer Musikvereins, 1949 Mitbegründer des Allgemeinen Beamtenbundes in Heilbronn und ab 1952/53 Vorsitzender des Sontheimer SPD-Ortsvereins. 1956 übernahm er die Außenstelle des Heilbronner Arbeitsamtes im Durchgangslager Weinsberg. Er war bis 1965 Leiter der Zentralen Vermittlungsstelle beim Heilbronner Arbeitsamt. Von 1960 bis 1975 war er Gemeinderat der SPD. Er starb am 12. November 1976. (Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur ZS-10964)
  23. Karl Christ, geb. 25. Oktober 1909 in Öhringen, Kaufmann, heiratete am 31. August 1940 die Sontheimerin Gertrud Volk und wohnte mit dieser in der Bundschuhstraße 8/2 im Haus der Schwiegereltern. Er erscheint nicht in den Namenslisten der NSDAP-Mitglieder und NS-Funktionäre in Sontheim (Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur C008-60).
  24. Susanne Lachenicht: Mythos Trümmerfrau? Trümmerräumung in Heilbronn (1944–1950), in: Christhard Schrenk und Peter Wanner (Hrsg.): heilbronnica 2. Beiträge zur Stadtgeschichte, Stadtarchiv Heilbronn 2003, S, 319-360, hier S. 342-343.
  25. Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung, Archivsignatur ZS-9613.
  26. Lachenicht: Mythos Trümmerfrau? a.a.O., S. 343.
  27. So u.a. in der Feuerwehrchronik in der Festschrift „Sontheim 1188-1988“.
  28. Sie war die Tochter von Gustav Hermann Drautz (* 1877 in Heilbronn) und Frida geb. Ullmann (* 1890 in Kirchheim am Neckar).
  29. Foto aus dem Besitz von Cory Holz.
  30. Foto aus dem Besitz von Claudia Agster, deren Mutter den Maler kannte.
  31. Foto aus dem Besitz von Cory Holz.
  32. Adressbuch der Stadt Heilbronn 1950, S. 195.
  33. Foto: Peter Schmelzle, Dezember 2019.
  34. Adressbuch der Stadt Heilbronn 1954, S. I 235 und II 5.
  35. Siehe Adressbuch der Stadt Heilbronn 1964, S. 291 und Adressbuch der Stadt Heilbronn 1968/69, S. II 142.
  36. Foto: Stadtarchiv Heilbronn.
  37. Foto aus dem Besitz von Cory Holz.
  38. Foto: Peter Schmelzle, Dezember 2019.
  39. Heiratsurkunde im Besitz von Cory Holz.
  40. Lebensdaten aus Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur ZS-14099.
  41. Stadtarchiv Heilbronn, Zeitgeschichtliche Sammlung, Archivsignatur ZS-2873.
  42. Gerhard Schwinghammer, Reiner Makowski: Die Heilbronner Straßennamen, Heilbronn 2005, S. 121.
  43. Foto: Peter Schmelzle, Oktober 2020.
  44. Befestigungsatlas der Wetterau-Main-Tauber-Stellung und der Neckar-Enz-Stellung, BArch RH 12-20/173.
  45. Lebensdaten aus Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur ZS-14099.
  46. Justine „Tina“ Brandt, geb. Betz (* 25. März 1881 in Tiefenbach b. Waldmünchen, † nach 1969), war eine der ersten Fotografenmeisterinnen. Sie heiratete 1923 den Fotografen Christoph Brandt (1871-1925), der 1908 in der Klarastraße 2 (später Paulinenstraße 4) in Heilbronn ein Fotoatelier gegründet hatte, das sie nach seinem Tod bis zur Zerstörung 1944 weiter führte. Zum Fotoatelier Chr. Brandt siehe Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur ZS-3693.
  47. Lebensdaten aus Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur ZS-11926.
  48. Adressbuch der Stadt Heilbronn 1958, Verzeichnis der Straßen und Gebäude: Mauserstraße.
  49. Foto aus dem Besitz seiner Nachkommen.
  50. Foto aus dem Besitz der Nachkommen von Emil Schmidt.
  51. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur ZS-9613.
  52. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur ZS-9613.
  53. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur ZS-9613.
  54. Das Atelier Frietsch in Baden-Baden kann nicht lange bestanden haben, es ist in den Adressbüchern aus Baden-Baden von 1930, 1938, 1950 und 1973 nicht zu finden.
  55. Mitteilung von Stefan Jörg, Landsberg am Lech, November 2019.
  56. Kleinformatiges Bild, Provenienz im Bestand der Städt. Museen unbekannt.
  57. Frdl. Mitteilung von Petra Schilling, April 2022.
  58. https://www.richter-kafitz.de/en/auctions/cat/gemaelde/auktion/10/seite/17.html
  59. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur E005-1173. Vgl. auch Archivbestand D100-192 (Dokumente von Bruno Brennmehl 1889-1966).
  60. Frdl. Mitteilung von Massimo Ferrini, August 2021.
  61. Frdl. Mitteilung von Birgit Hoff, deren Onkel gemeinsam mit Zahner bei Landerer gearbeitet hatte, Juni 2022.
  62. War im Juni 2019 im Angebot bei ebay Kleinanzeigen und sollte 450 Euro kosten. Im Frühjahr 2020 war es immer noch unverkauft und die Preisvorstellungen der Verkäufer auf 250 Euro gefallen, im Oktober 2020 sollte es 270 Euro kosten, im Mai 2024 war es immer noch unverkauft und der Preis auf 290 EUR gestiegen. Anzeigen-ID 2722011988, Anbieter aus Baden-Baden.
  63. Das Bild war im Oktober 2019 im Angebot bei ebay.de, Artikelnr. 273885205478, Anbieter: Fineartantik Kunsthandel Olav Weigt GmbH in 47608 Geldern
  64. Frdl. Mitteilung von Heidi Schönemann, Februar 2021.
  65. Frdl. Mitteilung von Petra Schilling, April 2022.
  66. Frdl. Mitteilung von Susanne Röser, März 2021.
  67. Frdl. Mitteilung von Claudia Agster, August 2023.
  68. Frdl. Mitteilung von Dr. med. Jochen Knaus, Januar 2021.
  69. Frdl. Mitteilung von Mandy Walter, März 2022.
  70. Das Bild war sowohl bei kleinanzeigen.de angeboten, Anzeigen-ID 2662002201, VB 119 EUR, Anbieter aus Bühl, als auch bei ebay.de, dort Artikelnr. 266653506044, Preis 137,90 EUR, https://www.ebay.de/itm/266653506044. Beide Angebote waren im Mai 2024 noch unverkauft.
  71. Frdl. Mitteilung von Cornelia David, Mai 2024.
  72. Gesehen im April 2024 bei kleinanzeigen.de, Anbieter aus Michelfeld.
  73. Frdl. Mitteilung von Claudia Agster, August 2023.
  74. Frdl. Mitteilung von Klaus und Gertrud Kretz, 17. Juni 2020. Herr Kretz verbrachte seine früheste Kindheit in Sontheim, wo die Eltern in der Nachbarschaft von Zahners damaligem Wohnsitz eine Gaststätte betrieben.
  75. Wir haben das Bild 2022 verschmutzt und mit Beschädigungen bei Ebay erworben.
  76. Frdl. Mitteilung von Elisabeth Brehmer, September 2021.
  77. Frdl. Mitteilung von Andreas Hahn-Heinrich, Mai 2022.
  78. Das Bild war im September 2022 im Angebot bei Ebay Kleinanzeigen. VHB 400 EUR, blieb unverkauft. Im Oktober 2022 wurde es für VHB 250 EUR angeboten. Im März 2023 erschien es erneut im Kunsthandel, sollte dann noch 200 EUR kosten.
  79. Frdl. Mitteilung von Artur Schweinberger, März 2021.
  80. Angebots-Nr. 385857213687. Privater Anbieter aus Dossenheim. Preis anfangs 700 EUR. War im Dezember 2023 noch unverkauft, Preis dann noch 200 EUR. Auch im Mai 2024 für noch 70 EUR weiter unverkauft.
  81. Angebots-Nr. 384301377135, Startpreis 9,99 EUR.
  82. Anbieter: Kolb Antik, Neu-Ulm, Angebots-Nr. 113851581953, verk. für 9,99 Euro.
  83. Stiftung von Michael Mrzyglod, Mai 2020.
  84. Das Bild befand sich 2022 im Kunsthandel. Frdl. Mitteilung von Klaus Bender, August 2022.
  85. Das Bild befand sich zu unbekanntem Zeitpunkt, vor Herbst 2022, im Kunsthandel.
  86. Frdl. Mitteilung von Martin Fleck, Oktober 2022.
  87. Startpreis 9,99 EUR, verkauft für 66 EUR. https://www.ebay.de/itm/385587346220
  88. Frdl. Mitteilung von Cornelia David, Mai 2024.
  89. Die Abbildung ließ sich nur noch über einen Zweitverwerter der Ebay-Artikelbilder aufrufen, keine Artikelnr. und kein Anbieter des originalen Angebots mehr bekannt.
  90. Das Bild war mindestens seit 2021 bei ebay.de im Angebot des Händlers Holger Zoch aus Heilbronn, Artikelnr. 313663135510 und 314014487718. Preis 360 EUR. War im Mai 2024 noch unverkauft.
  91. Frdl. Hinweis von Mario Sieke, März 2024. Das Bild war für VB 80 EUR bei kleinanzeigen.de, Anzeigen-ID 2707573953, Anbieter aus Siegelsbach. War im Mai 2024 noch unverkauft.
  92. Frdl. Mitteilung von Heike Ritter, 17. August 2020.
  93. Erste Mitteilung über das Bild von Peter Betz, März 2020. Wenig später angekauft.
  94. Frdl. Mitteilung von Birgit Hoff, Juni 2022.
  95. Frdl. Mitteilung von Thomas Gläß, November 2022.
  96. Stiftung von Jutta Rau, Böblingen, März 2022.
  97. Frdl. Mitteilung von Cornelia David, Mai 2024.
  98. Anzeigen-ID 2237936965, VB 85 €, Anbieter aus Schneeberg in Sachsen. Noch unverkauft im Mai 2024.
  99. Frdl. Mitteilung von Astrid Hess, März 2021.
  100. Frdl. Mitteilung von Hannes Huber, Oktober 2022.
  101. Frdl. Mitteilung von Thomas Keim, Juni 2020. Das Bild befindet sich seit drei Generationen in Familienbesitz und war ca. 1957/58 ein Hochzeitsgeschenk von einer Generation auf die nächste.
  102. Das Bild wurde im Februar 2022 für 15,50 EUR bei ebay.de versteigert. Anbieter war Kolb-Antik in Neu-Ulm.
  103. Frdl. Mitteilung von Stefan Bauer. Das Bild hing über Jahrzehnte bei seinen Eltern, die wie Zahner in der Sontheimer Arnoldstraße lebten. Das Bild war vermutlich ein Geschenk Zahners zur Taufe des 1956 geborenen Bruders des heutigen Besitzers.
  104. Anbieter war Kunsthändler Hanno Boettcher, Mühltal, URL https://www.ebay.de/itm/262922235201. Als das Bild im November 2019 wiederholt auftauchte, sollte es 69,90 Euro kosten. Es war im Mai 2024 noch unverkauft.
  105. Stiftung von Jutta Rau, Böblingen, März 2022.
  106. Der Anbieter nannte sich „Sevic“ und war aus Heilbronn, schrieb das Bild aber einem „Maler Zaher (1912-1981)“ zu und hatte Preisvorstellungen von 400 bis 600 Euro. Wieder mal eine wertsteigernde „Verwechslung“ mit der Blumenmalerin Hermine Zahner, deren Lebensdaten schließlich genannt waren. Nach etlichem Hin und Her ließ sich der Anbieter davon überzeugen, dass das Bild nicht von der Münchner Blumenmalerin ist. Er bot es dann als Bild von „Max Kosman Zahner“ an. Ob sich der (fast) richtige Malername dann auch auf die Preisgestaltung ausgewirkt hat, ist nicht mehr bekannt.
  107. Frdl. Mitteilung von Heidi Schönemann, Februar 2021.
  108. Frdl. Mitteilung von Petra Schilling, April 2022.
  109. Siehe auch Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur D032-419.
  110. Frdl. Mitteilung von Petra Schilling.
  111. Im März 2023 im Kunsthandel gesehen. Sollte 150 Euro kosten.
  112. Frdl. Mitteilung von Cornelia David, Mai 2024.
  113. Frdl. Mitteilung von Jochen Scherer, Januar 2020.
  114. https://www.catawiki.de/l/861225-hermine-zahner-1912-1981
  115. Aus einem Bestand von vier gleichartig gerahmten und signierten Motiven, die dem Stadtarchiv Heilbronn aus Privatbesitz angezeigt wurden.
  116. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur E005-2997.
  117. Aus einem Bestand von vier gleichartig gerahmten und signierten Motiven, die dem Stadtarchiv Heilbronn aus Privatbesitz angezeigt wurden.
  118. Mitteilung von Markus Hopp, Dezember 2019.
  119. Aus einem Bestand von vier gleichartig gerahmten und signierten Motiven, die dem Stadtarchiv Heilbronn aus Privatbesitz angezeigt wurden.
  120. Aus einem Bestand von vier gleichartig gerahmten und signierten Motiven, die dem Stadtarchiv Heilbronn aus Privatbesitz angezeigt wurden.
  121. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur E005-2995.
  122. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur E005-2996.
  123. Mitteilung von Markus Hopp, Dezember 2019.
  124. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur E005-2998.
  125. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur E005-2999.
  126. Gesehen 2023 im Angebot der Aufbaugilde in Heilbronn.
  127. Mitteilung von Dr. med. Jochen Knaus, Januar 2021.
  128. Mitteilung von Dr. med. Jochen Knaus, Januar 2021.
  129. Mitteilung von Dr. med. Jochen Knaus, Januar 2021.
  130. Mitteilung von Susanne Weis, Mai 2024.
  131. Frdl. Mitteilung von Birgit Hoff, deren Onkel einst bei Landerer ein Arbeitskollege von Zahner war.
  132. Ein Exemplar dieser Variante war im April 2023 bei ebay im Angebot, Artikelnr. 155494719791, Preis 129 EUR.
  133. Die Objekte waren bei Recherchen im Oktober 2019 leider nicht im Original zugänglich, Reproduktionen lagen jedoch vor.
  134. Stadtarchiv Heilbronn, Archivsignatur E005-3000.