Karl Arnold

Er wurde am 22. Juli 1921 in Günzkofen bei Saulgau geboren.1 Er war ein Neffe des Kunstmalers Anton Munding (1903-1976),2 der ihn sicher in seiner künstlerischen Entwicklung beeinflusst hat. Nach dem Zweiten Weltkrieg besuchte Karl Arnold die Kunstakademie in Stuttgart, wo er das Staatsexamen für Kunsterziehung bestand.3 Anschließend war er als Kunstlehrer am Schillergymnasium in Heidenheim tätig. Er lebte in Herbrechtingen-Eselsburg und schuf auch ein umfangreiches freies künstlerisches Werk. Neben seinen Gemälden und Grafiken, die er auch ausstellte, soll er u.a. auch an der Gestaltung der Glasfenster für das evangelische Gemeindezentrum in Herbrechtingen beteiligt gewesen sein.4 Er starb 2004 in Eselsburg.5

Er ist nicht identisch mit dem Illustrator Karl Arnold (1883-1953), der u.a. für den Simplicissimus arbeitete.

Werk in der Kunstsammlung Schmelzle

Inv. Nr. 2026.012: Wäscherin, dat. 1965

Weitere nachweisbare Werke

Landschaftsbild, dat. 1950.
Chiemsee mit Booten, dat. 1950.
Motiv aus Herbrechtingen, dat. 1964.
Landschaft mit See und Nadelbäumen, dat. 1970.
Fraueninsel, dat. 1988. (Motiv ist auch als Reproduktion vertrieben worden.)
Badestrand mit Badenden, dat. 1992. (Motiv ist auch als Reproduktion vertrieben worden.)
Druckgrafik „Schäferwagen“, dat. 1977.

Einzelnachweise

  1. http://www.archivportal-d.de/item/ZWNEN27LEOLAFBICTQEAOKWXXKUT7KZO
  2. Auskunft der Nachkommen, März 2026.
  3. https://www.dietz-offizin.de/kuenstler-a-z/arnold-karl/
  4. Auskunft der Kirchengemeinde Herbrechtingen, März 2026.
  5. https://www.leo-bw.de/en-GB/web/guest/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1058760610/Arnold+Karl